Titel: Marienfelder Netzwerk will Kita auch künftig unterstützen

Kooperation mit Motzener Straße sicherte Kita-Neustart

Zum Neustart hat die Lichtenrader „Kindertagesstätte Blohmstraße“ am Nikolaustag eingeladen. Auf Initiative vom Unternehmernetzwerk Motzener Straße wurde die Kita bereits 2009 gegründet.

Der letzte Träger der Einrichtung stand kurz vor der Insolvenz und beim Trägerwechsel mussten einige Hürden gemeistert werden. Das Nachbarschaftszentrum der ufa-Fabrik „NUSZ“ ist jetzt Träger der Kita. Das NUSZ ist im Kita-Bereich etabliert und hat reichhaltige Erfahrungen. Aktuell ist die Einrichtung mit 56 Kinder belegt und kann zur Zeit bis zu 60 Plätze anbieten.

Wegen der großen Nachfrage verfolgt man den Plan, dass die großzügig gestaltete Einrichtung auf 80 Plätze ausgebaut wird. Die Kindertagesstätte ist besonders für die Kinder von Eltern gedacht, die im Industriegebiet der angrenzenden Marienfelder Motzener Straße arbeiten oder in der Nachbarschaft wohnen.

Die NUSZ-Geschäftsführerin, Renate Wilkening, begrüßte die Kinder, die Eltern und die Ehrengäste der Veranstaltung. Mit den Worten von Hermann Hesse begann Renate Wilkening ihre kleine Dankesrede: „Und jedem neuen Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Mit viel Kraft und Energie hat man, gemeinsam mit Rainer G. Jahn vom Unternehmernetzwerk, die Schwierigkeiten nach der Übernahme der Einrichtung bewältigt. Wilkening will den Kindern ein „Rüstzeug für das Leben vermitteln“ und freut sich über die neue Perle in der Perlenkette der  anderen Einrichtungen. Besonderen Dank zollte Renate Wilkening den engagierten Eltern und dem Förderverein der Kita. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ließ es sich nicht nehmen, beim offiziellen Neustart dabei zu sein. Sie ist dankbar, dass der erfahrene Träger NUSZ in die Bresche gesprungen ist und so den Lichtenrader Standort sichern konnte. Rainer G. Jahn vom Unternehmensnetzwerk  schaut optimistisch in die Zukunft der betriebsnahen Kita. Das Netzwerk hat in der Vergangenheit bereits erhebliche Summen an diesem Kita-Standort investiert. „Wir werden die Kita auch weiter finanziell unterstützen,“ verspricht Jahn vom Unternehmernetzwerk.

Bereits im Sommer soll in einen Wasserspielplatz investiert werden. Zum Neustart übergab Rainer G. Jahn erst einmal eine Spende über 500 Euro. Er freut sich auch, dass eine Kooperation mit dem NaturRanger Björn Lindner initiiert werden konnte. Mit Vattenfall plant man, über eine Förderung von Kitas und Schulen, eine Solaranlage auf dem Dach der ehemaligen Betriebskantine zu errichten.

Jugendamtsleiter Wolfgang Mohns und Beatrix Veenhoven, pädagogische Sachbearbeiterin im Jugendamt, sind auch zum Neustart erschienen. Wolfgang Mohns: „Ich freue mich sehr über die gute Kooperation vom Träger mit dem Unternehmensnetzwerk Motzener Straße!“

Die kommissarische Leiterin der Kita, Elke Kirschenhofer, ist glücklich über den gelungenen Neustart. Die  Elternvertreterin, Nina Lein, und die Vorsitzende des Fördervereins, Daniela Butzke, bedankten sich besonders bei den liebevollen Erzieherinnen und Erziehern: „Es ist positiv, wie toll sich das Ganze neu entwickelt hat.“ Die Berliner Volksbank übergab dem Förderverein eine Spende von 3.500 Euro, die gut für die Arbeit mit den Kindern  eingesetzt werden kann.

Bevor es dann zum leckeren Advents-Kuchenbuffet ging, bedankten sich die aufgeregten Kinder gesanglich: „Lasst uns froh und munter sein…“

Die Kita hat für die verschiedenen Altersstufen fünf Gruppenräume, die sich auf rund 630 Quadratmeter Fläche verteilen. Es werden Krippenkinder und Kinder bis zum Vorschulalter liebevoll und individuell umsorgt. Die langen Betreuungszeiten, von 6 bis 18 Uhr, sind besonders für berufstätige Eltern ausgelegt, um den Anforderungen zwischen Familie und Beruf gerecht werden zu können.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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