Sonari-Chor singt am 28. Juli in der Salvatorkirche in Lichtenrade

Leichter Chorgesang aus dem „Krug zum grünen Kranze“

Sonari, aus dem Lateinischen „sonare“, was soviel heißt wie: „erklingen oder auch zum Klingen bringen“. Genau das  machen die stimmgewaltigen Männer vom Sonari-Chor mit der Musik, die sie zur eigenen bzw. zur Freude anderer pflegen.

Und davon können sich die Lichtenrader am 28. Juli um 16 Uhr in der Salvatorkirche selbst ein Bild machen, wenn der Sonari-Chor mit seinem Programm „Im Krug zum grünen Kranze“ auftritt. Dirigent Volker Groeling schafft es immer wieder, die unterschiedlichsten Charaktere zu guten Tenören und Bässen zu formen. Unter seiner Leitung konnte das hohe Niveau gehalten und auch oft noch verbessert werden. Chor und Chorleiter sind im Laufe der Jahre zu einer Einheit verschmolzen.

Aus den anfangs 12 Mitgliedern wurden bis heute fast 50 Mitglieder, die nicht nur in Berlin, beispielsweise auf dem Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt, auftreten, sondern auch im gesamten Bundesgebiet ihre Gastspiele hatten und haben. Der Chor agierte und agiert auch im benachbarten Ausland, und es ging über den großen Teich bis nach Amerika, und sogar Russland stand auf ihrem Programm.

Ursprünglich 1957 in Tempelhof/Schöneberg gegründet, verbindet der Chor aber auch viel mit Lichtenrade. Einige, die den Chor über die Jahre geprägt haben, kamen oder kommen aus Lichtenrade. Ihr Engagement erklären die
unzähligen Auftritte bei Festen in der Bahnhofstraße. Hier ist im Besonderen der Lichtenrader Horst Böhm (2. Bass) zu nennen, der die Vorstellungen in der Salvatorkirche und beim Weinfest in Lichtenrade organisierte.

Auch Horst Volkmar, ein anderes langjähriges Mitglied, kam aus Lichtenrade. Über 20 Jahre war er Vorstandsmitglied und Reiseleiter und verstarb leider viel zu früh.

Das Repertoire des Chores reicht von Titeln aus der Klassik, Operettenmelodien, einfachen Volksliedern und- weisen, deutschen Schlagern bis hin zur modernen
Popmusik, die auf vielen veröffentlichten CDs verewigt sind.

Der Chor stellt aber auch jedes Jahr seine humorvolle Seite beim hierzulande noch nicht so geliebten Karneval unter Beweis. Im eigenen offenen Bus mit jeder Menge guter Stimmung und Stimme unterwegs, werden Süßigkeiten (Kamelle) unters närrische Volk verteilt.

In der heutigen Zeit, in der andere Männerchöre sich auflösen, hat sich die singende Gemeinschaft immer weiter gefestigt und auch Neuzugänge sind zu verzeichnen. So ist er wahrscheinlich der zurzeit größte Männerchor Berlins.

Doch um den Chor zu erhalten, ist man bestrebt, auch jüngeren Nachwuchs zu integrieren, um nicht als „älteste Boygroup“ zu enden.

Marina Heimann

„Im Krug zum grünen Kranze“ Samstag, den 28. Juli, 16.00 Uhr Salvator Kirche Lichtenrade, Bahnhofstraße 34

Der Eintritt ist frei, der Chor bittet um eine Kollekte, die ausschließlich für die Chorarbeit bestimmt ist.