Klassentreffen und das Lichtenrader Magazin als Vermittler

Zwei zum ersten Mal dabei

Vor 73 Jahren gingen sie zusammen in die 1. Klasse der 11. Volksschule, wie damals noch die Grundschule in Lichtenrade hieß. Auch in diesem Jahr lässt man es sich nicht nehmen, gemeinsam bei Kaffee und Kuchen Schulerinnerungen auszutauschen. Seit mehr als 20 Jahren treffen sich einige Frauen mit dem Geburtsjahrgängen 1933/1934 im Süden von Berlin. Waltraud Hänsel (79) hieß als junges Mädchen noch Nimz. Sie hält die Gruppe zusammen und organisiert die Treffen. 2013 ist ein ganz besonderes Jahr, da sich die Gruppe wieder  vergrößert hat.

Nun besuchten Marianne Neumann und Lothar Weißgerber das erste Mal das Klassentreffen. „Ich freue mich riesig, dass ich jetzt wieder den engen Kontakt zu Lichtenrade habe“,  erzählt Marianne Neumann, die aus Bad Homburg in der Nähe von Frankfurt am Main kommt. In der 1. Klasse waren nur Mädchen. Erst später kam Lothar Weißgerber in der Oberschule
dazu.

Das Treffen fand wieder im Café Obergfell am Lichtenrader Damm statt. „Eigenartigerweise sind trotz Heirat viele in Lichtenrader und Umgebung geblieben“, weiß die Organisatorin Hänsel zu berichten. In Spitzenzeiten waren es 18 Frauen, die sich zweimal im Jahr zum Kaffee getroffen haben. Einmal im Jahren machen einige Damen auch eine gemeinsame Dampferfahrt. Waltraud Hänsel: „Durch Mundpropaganda kam immer mal wieder die Eine oder Andere dazu. In den letzten Jahren kamen die fünf Frauen aus Westdeutschland nicht mehr, weil ihnen die Reise zu beschwerlich war.“ Auch sind einige Frauen schon verstorben oder sehr krank, so dass sie nicht mehr kommen können. „Wir sind jetzt noch meistens zwischen 8 und 12 Personen“, erzählt Frau Hänsel weiter.

Die Treffen fanden erstmals nach dem 75jährigen Jubiläum des Ulrich- von-Hutten-Gymnasiums statt. Mit Unterstützung des Lehrers Dr. Schaffer wurden die ersten Kontakte nach langer Zeit wieder geknüpft wurden. Die fidelen Damen, die jetzt um den „Hahn im Korb“ Lothar Weißgerber ergänzt sind, erzählen ohne Punkt und Komma, zeigen sich Fotos aus der Jugend und tauschen die Schulerlebnisse aus. Über den einen und anderen Lehrer gibt es sehr unterschiedlichen Meinungen. Aber auch alte Liebesgeschichten werden mit viel Vergnügen von den Damen angesprochen. Die Schule war in der Rehagener Str, die damals noch Moltkestraße hieß.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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