Oliver Schmidt wünscht sich für die Zukunft:

Kinder, die sich begeistern können

Zum Abschied vom Lortzing-Club führten wir, während des Ferien-Abendteuercamps, ein Interview mit Oliver Schmidt.


Was war das Schönste bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Lichtenrade?

Oliver Schmidt: Das Schönste ist der Blick in die Kindergesichter, wenn man ihnen eine tolle Zeit verschafft hat. Wenn die Kinder hier bei einem Projekt sind und sie strahlen einen an: Das ist nicht mit Geld aufzuwiegen!

Was war das Beeindruckendste bei der Arbeit im Lortzing-Club?

Meine Lieblingsprojekte waren immer die Theatersachen. Sie wurden von Anfang an gut angenommen, obwohl alle immer gesagt haben, das braucht man gar nicht auszuprobieren. Es ist toll zu sehen, wie sich die Kinder darauf einlassen und sich intensiv eine Woche mit einer Sache beschäftigen. Es ist auch schön zu sehen und beeindruckend, wie die Kinder die Freude nach Hause tragen und mit ihren Eltern den Keller nach Requisiten und anderen Sachen für das Theaterstück durchkramen. Die Eltern haben die Arbeit immer wundervoll unterstützt.


Wie kamen sie zu der Theaterarbeit?

Das war schon immer mein Hobby. In der Schule hatte ich das Fach „Darstellendes Spiel“. Dabei ist die Liebe zum Theater gekommen. Der tolle Lehrer hatte so manche Wege links und rechts aufgezeigt und konnte viel vermitteln. Da habe ich gedacht, wenn man die Kinder öffnet, kann man hier die gleichen Sachen probieren.

Wie ist die Wahrnehmung desLortzingClubs in der Öffentlichkeit?

Ich wünsche mir weiterhin eine tolle Berichterstattung über den LortzingClub und über die Aktivitäten, damit man auch sieht und mitbekommt, was für interessante Angebote gemacht werden. Der LortzingClub ist auch ein sozialer Ort, der immer bekannter werden sollte. Manchmal kommen noch Leute, die in der Nähe wohnen, die den LortzingClub bisher nicht kannten. Da muss man immer weiter Öffentlichkeitsarbeit machen.

Was wünschen sie den Kindern im LortzingClub?

Ich wünsche dem LortzingClub mindestens weitere 60 Jahre! Dann muss ich jedoch politisch werden. Der LortzingClub sollte auskömmlich finanziert werden! Ansonsten wünsche ich weitere spannende Angebote und auch in der Zukunft Eltern, die engagiert mithelfen und mitgestalten.

Was ist an der Arbeit im Kinder- und Jugendparlament (KJP) so wichtig?

Die Arbeit im Kinder- und Jugendparlament war und ist eine getrennte Sache von der offenen Arbeit in der Einrichtung. Aber die Anliegen sind gleich! Kinder und Jugendliche zu beteiligen, weil sie es können, klingt wie ein Werbespruch, aber so ist es auch! Es ist wichtig, dass der andere Blick von Kindern eingebracht wird und das sich Erwachsene und Kinder aufeinander zubewegen. Die Kinder und Jugendlichen sind auch Bürger und Teil dieser Stadt!

Wenn sie drei Wünsche frei hätten…?

Der erste Wunsch wäre eine auskömmliche Finanzierung in der Jugendarbeit. Dann wünsche ich mir engagierte und interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendeinrichtungen, die professionell, aber auch mit viel Spaß und Freude für die Sache brennen. Als letzten Wunsch hätte ich, dass es weiter Kinder und Jugendliche gibt, die sich für verschiedene Sachen begeistern können.


Vielen Dank auch für die tolle Arbeit im LortzingClub und weiterhin viel Erfolg.

Das Interview führte:

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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