Silvia Zeeck stellte ihre Kunstblume auf

Kunst macht auf den Kunst-Maientanz aufmerksam

Ankündigt war es ja schon seit einiger Zeit. Nach den Maibäumen, die schon seit einiger Zeit die Bahnhofstraße schmücken, wurde eine Woche vor Beginn des 6. Maientanzes „Kunst trifft Wein“, vom 1. bis 3. Mai am Dorfteich Lichtenrade, der künstlerische Mai-„Baum“ aufgestellt und ist quasi ein Wegweiser zum Fest.

Die große Kunstblume, die von der Künstlerin Sylvia Zeeck erschaffen wurde, wird im Kreuzungsbereich Lichtenrader Damm Ecke Goltzstraße eine Woche vor dem Fest aufgestellt. Jedenfalls sind alle Anträge gestellt und es ist geklärt, dass die circa vier Meter hohe Blume sturmsicher verankert wird.

Die Künstlerin zum Kunstwerk: „Die Blüte und die Knospe sind alte Regenschirme, mit PVC Folie bedeckt. Mein Fokus lag auf Transparenz und Oberflächengestaltung. Volumen schaffen durch einfache Techniken wie Knoten, Flechten und zerschneiden von Flächen. Das Blatt ist aus Kaninchendraht, welches mit hunderten von Knoten aus Drachenstoff genau die Leichtigkeit und Frische erhalten sollte wie ein Frühlingsblatt einer Blume.“

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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Public Viewing sonntags zur Krimizeit

ARD-Tatort drehte im Holiday-Inn

Das Holiday Inn in Schönefeld ist nicht nur gut zum Übernachten und zum Essen, sondern auch zum Drehen, dachte sich die ARD-Tatort-Crew und drehte die Folge Muli mit den Brandenburger Kriminalhauptkommissaren Nina Rubin und Robert Karow zum Teil im Holiday Inn in Schönefeld, vor allem im Zimmer 431 des Hotels, das Krimifans durchaus buchen können.
Die Folge lief zwar bereits Ende März, aber das Holiday Inn bleibt Tatort Fan und präsentiert sonntags beim Public Viewing in der Hotelbar Hangar 16 alle Folgen auf Großleinwand. Während der Tatort-Time von 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr wird außerdem zu jedem bestellten 0,4 l Glas Bier vom Fass gratis ein Kräuterlikör nach Wahl des Bar-Chefs spendiert.

 

 

Saisoneröffnung im Freizeitpark Marienfelde

Für dauerhaften Betrieb fehlt eine stabile Finanzierung

Es grünt und sprießt an allen Ecken und Enden. Der Freizeitpark Marienfelde lässt sich auch nicht lumpen und entfaltet an jedem Tag ein Stückchen mehr seiner natürlichen Schönheit. Die ehemalige Mülldeponie, am Stadtrand im Süden von Berlin, ist begrünt und in den letzten Jahren ein Geheimtipp für Naturliebhaber geworden.

Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung dieser Grünanlage hat die am Fuße der Anhöhe liegende Naturschutzstation am Diedersdorfer Weg 3-5. NaturRanger Björn Lindner hat mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Wunder geschaffen.

NaturRanger und Leiter der Station, Björn Lindner, erzählt: „Wir haben im Winter auch viel für die Landschaftspflege getan. Viele notwendige Arbeiten im Hintergrund wurden erledigt. Jetzt freuen wir uns wieder über viele interessierte Besucher.“

Und so wurde die Saison am 18. April offziell eingeläutet unter dem Motto „Die Station erwacht aus dem Winterschlaf“.

Doch die Arbeiten gehen weiter. Das Schmetterlingshaus wird erweitert. Der Zimmerer Andreas Winter ist gerade beim Bau, damit die Tiere in einem größeren Bereich noch besser beobachtet werden können.

Wer zum Saisonstart nicht kommen kann, ist jederzeit während der Öffnungszeiten willkommen. In diesem Jahr sind auch kurzfristige Führungen geplant, die jeweils im Internet bekannt gegeben werden. Ein regelmäßiger Blick in die Internetseite unter „Termine und Veranstaltungen“ wird sich in diesem Jahr bestimmt lohnen, verspricht Björn Lindner.

Wer Björn Lindner mal kennengelernt hat, ist begeistert von seiner Naturliebe und seinem Engagement.  Aber immer wieder bangt er und die Naturschutzstation um die Finanzierung der Arbeit. Sieben Jahre ist Lindner dabei und die Finanzierung seiner Arbeit musste bislang immer wieder mühsam über verschiedene Projektfinanzierungen abgesichert werden.

Das Problem, das Lindner sieht, sind die immer wieder nur kurzfristigen Finanzierungen. Die Arbeit in Sachen Natur, Landschaftspflege und Bildung müssten nach seiner Meinung auf dauerhafte finanzielle Beine gestellt werden. Die
Naturschutzstation, die auch für das Biotop hinter dem interkulturellen Garten in der Blohmstraße zuständig ist, wird zurzeit von ehrenamtlichen Helfern, Helferinnen vom freiwilligen ökologischen Jahr und vom Öko-Bundesfreiwilligendienstes getragen. Ein Teil der Finanzierung wird zum 30. Juni beendet sein. Björn Lindner: „Für einen dauerhaften Betrieb der Station und für die vielfältigen Arbeiten im gesamten Gebiet werden drei feste Stellen benötigt und in der Saison brauchen wir noch zwei zusätzliche Honorarkräfte.“

Um bei der Finanzierung ein Stück weiterzukommen, ist man gerade in Gründung eines neuen Vereins, der Naturwacht Berlin. Die Hilfe von vielen Kooperationspartnern und Spendern benötigt die Station auch ganz dringend weiterhin.

Das Bezirksamt und auch der Schirmherr der JuniorRanger, Stadtrat Oliver Schworck, bemüht sich immer wieder um Lösungen zur Finanzierung. Ein kleiner Baustein, der hinzukommen soll, sind künftig Baumpatenschaften.

Lindner ist in Kontakt mit Nachbarbezirken, um auch dort so eine Art kleine Naturschutzstationen, zum Beispiel auf der Rudower Höhe, einzurichten. Björn Lindner sieht die Notwendigkeit, dass die Finanzierung auf mehrere stabile Beine gestellt wird.

Schulklassen und Kindertagestätten besuchen gerne die Naturschutzstation. Hier wird den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt.

Auch 2015 wird es in den Sommerferien wieder die sogenannte „Grüne Schule“ geben. In der Grünen Schule lernen Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren Wichtiges über die heimische Natur unter dem Motto: „Biologische Vielfalt erfahren, erleben und bewahren.“ Eine Woche lang (täglich von 9 bis 15 Uhr) lernen die Kinder die heimische Tier- und Pflanzenwelt kennen, sind der Natur auf der Spur und bekommen Unterricht vom NaturRanger, der Naturpädagogin und weiteren Naturexperten.  Es wird drinnen und draußen gearbeitet. Am Ende der Arbeitswoche wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Mit bestandener Prüfung erlangen die Kinder die Auszeichnung des JuniorRangers und gehören somit den Zwiebelfröschen an. Diese treffen sich dann immer einmal im Monat.

Die Anmeldungen für das „Grüne Klassenzimmer“ beginnen am 21. April und enden am 22. Mai

www.berlin-marienfelde.de/natur/

Termine:
Samstag, 9. Mai, 14.00 Uhr: Führung mit Dr. Drong (NABU Berlin): Von der Kippe zur Trenntstation
Treffpunkt: NABU-Naturschutzstation Marienfelde, Diedersdorfer Weg 3-5, 12277 Berlin

Sa., 20. Juni und So., 21. Juni:
Langer Tag der Stadtnatur

Jeder kann online mitmachen

Bahn-Lärm soll erfaßt werden

Beim Eisenbahnbundesamt läuft aktuell die Lärmaktionplanung. Hier wird sechs Wochen lag auf einem Internetportal die Lärmbelastung von Anwohnern von Bahnstrecken erfasst. Um die jeweiligen Interessen gut zu vertreten, sollten sich möglichst viele daran beteiligen.

Das Eisenbahn-Bundesamt wird den ersten bundesweiten Lärmaktionsplan bis Mitte des Jahres 2016 erstellen. In diesem Zeitraum wird die Öffentlichkeit die Möglichkeit haben, sich zur Lärmsituation zu äußern und sich an der
Lärmaktionsplanung zu beteiligen.

Ab 2018 wird das Eisenbahn-Bundesamt in die turnusgemäße Lärmaktionsplanung einsteigen und den Lärmaktionsplan danach regelmäßig alle fünf Jahre aktualisieren bzw. weiterführen. Die bundesweite Lärmaktionsplanung außerhalb der Ballungsräume umfasst ca. 13.400 km Schienenstrecke und betrifft ca. 3.500 Kommunen bzw. etwa 4 Mio. Bürger.

Sie ist ein langfristiger und kontinuierlicher Prozess, der in einem fünfjährigen Zyklus durchgeführt wird. Ein wesentlicher Teil davon ist die Bewertung der Lärmsituation auf der Grundlage der Lärmkartierung und einer Beteiligung der Öffentlichkeit.

Es ist denkbar, dass langfristig die lärmmindernden Maßnahmen der freiwilligen Lärmsanierung des Bundes um Maßnahmen auf Vorschlag der Bürger ergänzt werden. Mit Hilfe dieser Beteiligung haben die Bürger die Möglichkeit, die Belastung durch Eisenbahnlärm bei Ihnen zu beschreiben und uns auf Probleme in dem Zusammenhang aufmerksam zu machen. Weiterhin können wichtige Informationen bezüglich Immissionsund Emissionsort gegeben werden. Die Angaben sollen dabei helfen, die Lärmaktionsplanung zielgerichtet aufzustellen.

Hierfür wollen wir uns rasch einen Überblick darüber verschaffen, wo die Lärmprobleme auftreten und um welche Probleme des Eisenbahnlärms es sich genau handelt. Im Beteiligungsprozess der Lärmaktionsplanung gibt es die Möglichkeit, sich zur persönlichen Lärmsituation zu äußern.

Wer sich angemeldet hat, kann einzelne Orte angeben, an denen man sich durch Schienenlärm an Haupteisenbahnstrecken belästigt und gestört fühlen.

Infos und Anmeldung: www.laermaktionsplanung-schiene.de

Lichtenrades Einkaufsstraße wurde wachgeküßt

Die Bahnhofstraße machte Lust auf weitere Aktionen

Die Bahnhofstraße wurde wachgeküsst! Es war zumindest ein erster Kuss, der Lust auf mehr macht. Am 1. April 2015, und das war kein Aprilscherz, hatten circa 40 Einzelhändler in der Lichtenrader Bahnhofstraße ihre Türen bis 21 Uhr geöffnet und boten viele Aktionen, Überraschungen und Angebote. In 15 Geschäften gab es sogar sehr abwechslungsreiche Live-Musik.

In der Bahnhofstraße, die sonst ab 18 Uhr wie ausgestorben ist, waren deutlich mehr Lichtenrader unterwegs. Einen Ansturm an Lichtenradern gab es sicher nicht, aber es war ein erfreulicher erster Schritt. Das Sturmtief Niklas hat es mit der Bahnhofstraße zwar gerade noch gut gemeint und war abgeklungen, aber es war für einen gemütlichen Geschäftsstraßen-Bummel doch noch recht frisch. Insgesamt kam jedoch eine sehr gute Stimmung in den Geschäften auf.

Es gab wirklich viele Angebote  und verschiedene Einzelhändler haben sich richtig viel Mühe gemacht.

Einige Stimmen auf der Veranstalter-Website geben die Reaktionen der Händler gut wieder: René Minow, Inhaber des ältesten Geschäftes am Platz (Minows Tabak Depot), würde solche Aktionen am Liebsten viel öfter sehen: „Die Lichtenrader sehnen sich nach Aktivitäten der Händler in der Bahnhofstraße, die über das Shoppen hinausgehen. Und das funktioniert wunderbar: Der Laden war fast permanent voll. Nicht nur mit Stammkunden, sondern mit ganz vielen neuen Gesichtern. Der Einsatz hat sich gelohnt!“ Das dürfte auch das Team von CS Beauty House so sehen: Erst wollte man an der Aktion gar nicht teilnehmen. Entsprechend spät konnten die Sonderangebote für den 1. April auf der Bahnhofstraßen-Website  www.bahnhofstrasse.de eingestellt werden, nämlich einen Tag vor der Veranstaltung. So war man denn beim CS Beauty House schon ziemlich erstaunt, das bereits um 19 Uhr das Angebot „30 Prozent auf alle Loreal-Pflegeartikel“ komplett ausverkauft war. Werbung funktioniert also doch - wenn man’s richtig anpackt...!

Für die teilnehmenden Geschäftsleute war es ein guter Start. Der 1. Vorsitzende vom Bürgerforum, Dr. Georg Wagener-Lohse, und Udo Wagner zeigten sich mit der Aktion sehr zufrieden.

Der 2. Vorsitzende, Volker Mönch, hat die Hoffnung, dass die anderen Geschäfte von dem „Bahnhofstraßen-Virus“ angesteckt werden und sich bei anderen Aktionen dann auch beteiligen. Auch die Vertreter des Unternehmer-Netzwerkes Lichtenrade, Karl Wachenfeld und Thomas Schmidt, waren mit dem Erfolg des Abends zufrieden.

Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade e.V. hatte den Wettbewerb „MittendrIn Berlin“ gewonnen und die lange Öffnungszeit war der offizielle Start der Aktion.

Das Konzept „Offen für alle: Die Bahnhofstraße!“ war eins von vier siegreichen Projekten im aktuellen Wettbewerb. Der Titel ist gleichzeitig Programm. Gemeint ist nicht nur Barrierefreiheit, bezogen auf die Mobilitätseinschränkungen, sondern auch der ganzheitliche Aspekt. Barrieren aller Art, für Alt und Jung, „Eingeborene“ und „Zugereiste“ sollen öffentlichkeitswirksam aus dem Weg geräumt werden.

Die Bürger Lichtenrades und ihre Gäste sollen in die Umsetzung einbezogen und die neue Angebotskultur der Bahnhofstraße verdeutlicht werden. Der Abbau der Barrieren wird zwischen April und September mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen in Szene gesetzt. Ziel ist, aus vielen einzelnen Händlern mit den Bürgern und Vermietern eine über die Stadtteilgrenzen hinaus anziehende Flaniermeile mit einer neuen Willkommenskultur zu machen.

Die nächsten Veranstaltungen in Lichtenrade

Dann geht es vom 15. bis 17. Mai mit einem Spargelfest an der alten Mälzerei weiter.

Für die Bahnhofstraße ist dann am letzten Sonntag im Juni ein Frühstück geplant, bei dem die Bürger, Vereine und Initiativen mit Kaffeekanne und Brötchen ins Gespräch kommen können.

Die Langen Nächte in der Bahnhofstraße vom 4. bis 6. September bilden den Abschluss der Aktion. Dabei werden Bürgersteige und Parkraum in der Bahnhofstraße phantasievoll gestaltet, die Fassaden und Geschäfte illuminiert. Das Ziel: ein völlig neues Gefühl für Flair in der Bahnhofstraße. Gleichzeitig soll die angestrebte Neuorganisation des Verkehrs an diesem Wochenende erlebbar gemacht werden. Im Leitbild Lichtenrades ist eine gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Raumes für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer vorgesehen. Bei den Langen Nächten
soll die Bahnhofstraße zur 30-Stundenkilometer-Zone werden.

Im Rahmen des MittendrIn Berlin-Wettbewerbs geht eine Schülerfirma des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums an den Start. Die Firma „Merca Lira“ bietet einen interessanten Einkaufsservice. Fünf Pakete, vom Kino- bis zum Beauty-Package, sind frei Haus lieferbar. Ein „Back-Package“ wird für 17,89 Euro angeboten. Dafür gibt es Backzutaten samt Kuchenrezept und die Schülerinnen und Schüler lernen das Geschäftsleben gleich kennen.

Es ist viel los in Lichtenrade! www.zukunft-lichtenrade.de www.mercalira.de

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