Man muss nicht immer Geld spenden, um zu helfen

Lesezirkel sammelte Sachspenden

Ute Weißgerber-Knop, Inhaberin des Weißgerber Lesezirkel, besuchte in Lichtenrade ein Heim, in dem Kriegsflüchtlinge Unterkunft gefunden haben. Dort leben Menschen, die ihre Heimat, ihre Wohnung, Familie und Freunde fluchtartig verlassen mussten. Sie haben alles verloren.

Ute Weißgerber-Knop hatte sich bei der Heimleitung erkundigt, wie man diesen Familien helfen kann. So sammelte und kaufte sie Kleidung, Spielsachen, Möbel, Geschirr und Kosmetikartikel. „Viele Gegenstände stehen bei uns herum, zu schade, um sie wegzuwerfen, aber wir benötigen sie nicht mehr. Wie schön, wenn man damit anderen sogar noch helfen kann“, äußert die Chefin des Weißgerber Lesezirkel.

Sie berichtete ihren Mitarbeitern, Freunden, Bekannten und der Familie von dem Lichtenrader Heim und konnte viele zum Mitmachen motivieren. So kamen große Mengen an Sachspenden zusammen und es ergab sich eine neue Zusammenarbeit mit dem Verein „Die Chance“ in der Mohriner Allee.

Der Verein kümmert sich um die Förderung der Jugend-, Familienund Altenhilfe, sowie um die Hilfe für sozial bedürftige Menschen. Somit konnten verschiedene Möbel für die Unterkünfte der Flüchtlinge organisiert und zur Verfügung gestellt werden.

Außerdem spendet der Weißgerber Lesezirkel Zeitschriften für die Familien und die Mitarbeiter des Heimes. Sicherlich kann man nicht ungeschehen machen, was die Familien alles durchmachen mussten, aber man kann ihnen hier in Deutschland das Leben ein bisschen lebenswerter machen. Die Kinder leiden am meisten und freuen sich über das Spielzimmer im Flüchtlingsheim. Auch die Lichtenrader Bürger haben ihre Hilfe angeboten.

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