Tempelhof-Schöneberg zählt zu den vier Pionieren in Berlin

Jugendberufsagentur: Großer Bahnhof für eine große Aufgabe

„Die ersten vier Berliner Bezirke - darunter der Bezirk Tempelhof-Schöneberg - haben am 15. Oktober regionale Standorte der Jugendberufsagentur eingerichtet.

Die feierliche Eröffnung fand zentral am Tempelhof-Schöneberger Standort in der Alarichstr. 12-17 statt. In der Jugendberufsagentur werden vier Institutionen, die Agentur für Arbeit, das Jobcenter mit seinem U-25 Bereich, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, sowie die bezirkliche Jugendhilfe unter einem Dach kooperativ zusammenarbeiten. Ein Novum in Berlin! Die hellen und freundlichen Räume, direkt am Teltowkanal, bieten

einen sehr ansprechenden Rahmen. Für Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist die zentrale Botschaft: Niemand soll verloren gehen! Dazu erläutert sie auch ihre jahrelangen Aktivitäten im Jugendbereich: „Das meinen wir ernst und das spornt uns an.“

Auch die Gymnasien sind systematisch in das Netzwerk der Jugendberufsagentur eingebunden und bieten vielfältige Unterstützung und Hilfe an.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller konnte in seinem Grußwort von sinkenden Arbeitslosenzahlen berichten. Er betont jedoch auch: „Wir dürfen uns nicht und ich werde mich nicht damit abfinden, dass immer noch knapp 190.000 Menschen in unserer Stadt ohne Arbeit sind. Es schmerzt mich, dass die Arbeitslosigkeit der unter 25-jährigen seit Jahren besonders hoch ist. Aktuell sind über 14.000 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet.“

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles war sichtlich begeistert vom Berliner Weg, zumal hier auch das drin sei, was draufstehe. In anderen Kommunen habe sie auch schon erlebt, dass ihr manchmal nur ein Internetauftritt als Jugendberufsagentur „verkauft“ werde.

Ihre Kernbotschaft lautet: „Wo Jugendberufsagentur drauf steht, muss Qualität drin sein!“ Andrea Nahles ist vom Erfolg der Jugendberufsagentur überzeugt, „wenn alle an einem Strang ziehen“. Sie betont die Zusammenarbeit vom Bund, Berlin und den Bezirken, die hier alle kooperativ eng zusammenarbeiten und wünscht viel Erfolg: „Alles Gute Ihnen für Ihre wichtige Arbeit!“

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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