Erst im Frühjahr 2016 soll der Schaden behoben sein

Reparatur des Lichtmastes zieht sich über ein Jahr hin

Geht den Lichtenradern bald ein Licht auf? - Das mit dem Licht ist im wörtlichen Sinne gemeint. Aber etwas wird es wohl noch dauern. Aber der Reihe nach...

Es gibt immer wieder Dinge, die einem auffallen und auch ärgern können, aber irgendwie gehören sie dann doch zum Alltagsbild. „Tatort“ ist in diesem Fall die Mittelinsel Barnetstraße Ecke Lichtenrader Damm.

Seit Sommer 2014 (!) ist im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall der Beleuchtungsmast, der auch gleichzeitig für die Ampel genutzt wird, nicht mehr ordnungsgemäß in Betrieb. Der Mast wurde abgesägt und für die Ampel gibt es ein provisorisches Gestell. Somit ist man offensichtlich einer Verkehrssicherungspflicht nachgekommen. Aber dieser Zustand dauert jetzt schon über ein Jahr an und der Lichtmast ist bis dato nicht erneuert worden.

Nun kann man sagen, ist ja nur ein Lichtmast und doch egal. In der Nähe sind jedoch zwei Schulen, die Carl-Zeiss-Oberschule und das Georg-Büchner-Gymnasium. Auch queren hier Kinder vom Jugendclub, viele ältere Mitbürger und Besucher vom Gemeinschaftshaus Lichtenrade die Kreuzung. Besonders zur dunklen Jahreszeit, die ja wieder ansteht, wäre doch eine gut beleuchtete Mittelinsel wichtig und hilfreich.

Der aufmerksame Lichtenrader Andreas Gaska hat sich mit dem Zustand jedoch nicht abgefunden. Ihn ärgerte das nicht nur, sondern er fragte öfters beim Bezirksamt und bei der offensichtlich zuständigen Vattenfall AG nach. Bereits im Herbst erhielt er von Vattenfall den Hinweis, dass dies dort mit „Hochdruck bearbeitet“ wird.

Für die Kosten dürfte ja die Versicherung des Verursachers aufkommen. Umso weniger war es verständlich, warum in dieser langen Zeit noch nichts passiert ist.

Gaska wendete sich an uns und bat um Hilfe. Auf unsere allgemeine Störanfrage erhielten wir eine automatisierte Antwort. Solange wollten wir nicht warten und wendeten uns direkt an die Pressestelle, die innerhalb eines Tages reagierte. Hier bekamen wir die Auskunft, dass es wegen der Kombination Ampel und Lampe, auch bei der Zuständigkeitsfrage, etwas schwieriger war. Entsprechende Vorschriften für solche Anlagen hätten sich außerdem verändert. Der entsprechende Mast ist auch eine Sonderanfertigung. Der Auftrag ist mittlerweile erteilt worden. Die Installation wird aber erst im Frühjahr 2016 erfolgen.

So muss die dunkle Jahreszeit noch überbrückt werden. Jedenfalls kann man jetzt hoffen, dass im nächsten Jahr den Lichtenradern auch an dieser Kreuzung ein Licht aufgehen wird.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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