Baumfällung zu besten Tatortzeit am Sonntag

Tief ‘Felix’ wütete auch in Lichtenrade

Das Sturmtief Felix hielt drei Tage lang die Berliner Feuerwehr vor allem im Westteil in Trab. Ab 14 Uhr am 9. Januar galt erneut der wetterbedingte Ausnahmezustand für die Berliner Feuerwehr. Einsätze wurden von der Leitstelle nach Prioritäten mit Einsatzkräften und Fahrzeugen beschickt - Einsatzstellen mit Verletzten und der Gefahr für Menschenleben hatten Vorrang.

Die Freiwilligen Feuerwehren wurden in den Dienst gerufen und verdoppelten die Personalstärke. Zusätzlich zu den 550 Kräften der Berufsfeuerwehr waren 500 Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

Bis 17.00 Uhr gab es 165 Mehreinsätze neben den 1300 normalen Einsätzen, am Samstagabend kamen noch einmal 286 Einsätze hinzu.

Zwischen den S-Bahnhöfen Tempelhof und Südkreuz kollidierte eine S-Bahn mit mehreren Bäumen und entgleiste. Der Triebwagenführer wurde verletzt. Die 100 Fahrgäste blieben unverletzt und wurden durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht und durch den leitenden Notarzt am Bahnhof Südkreuz untersucht. Der Zugverkehr war in diesem Bereich gesperrt.

Und auch am Sonntag nach dem Abklingen des Sturmes gab es noch einiges zu tun.

So wurde unter anderem in Lichtenrade zur besten Tatortzeit am Sonntagabend in der Prinzessinnenstraße ein Baum gefällt, der umzustürzen drohte.

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