11 Wohnhäuser mit 192 Wohnungen entstehen am Töpchiner Weg

Richtfest für genossenschaftliche Wohnanlage in Lichtenrade

Zehn Monate nachdem der erste Spatenstich erfolgte, feierte die Baugenossenschaft am 29. April das Richtfest. Zu den rund 300 geladenen Gästen zählten neben Berlins Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel, die Bezirksbürgermeistern Angelika Schöttler, das Vorstandsmitglied Maren Kern vom Verband Berlin- Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, sowie die das Projekt betreuenden Architekten und Vertreter ausführender Baufirmen.

Auf dem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen dem Töpchiner Weg und der Straße Alt Lichtenrade entsteht die generationsübergreifende und familienfreundliche Wohnanlage Südlicht 11. Es werden 11 Wohnhäuser mit insgesamt 192 Wohnungen in energieeffizienter Bauweise (KfW70) erstellt.

Die unterschiedlichen Zuschnitte der Wohnungen und die durchgängige Barrierefreiheit bieten Familien, Singles und Paaren in allen Altersgruppen ein attraktives Zuhause und soll das Miteinander der Generationen fördern. In Mitten der Wohnanlage entsteht eine kleine Grünanlage mit einem Spielplatz, der genug Platz zum Spielen bietet oder einfach nur zum Verweilen einlädt.

Für viel Wohnkomfort sorgt eine moderne Ausstattung. Jede der Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen ist schwellenfrei, verfügt über eine Fußbodenheizung und über einen Balkon oder eine Terrasse. Insbesondere für Nutzer mit eingeschränkter Mobilität sind 52 Wohnungen für Rollstuhlfahrer konzipiert, das entspricht 27 Prozent
des Gesamtwohnungsbestandes. Auch ein Teil der PKW-Stellplätze ist entsprechend angelegt. Weiterhin finden ökologische Aspekte im Südlicht11 Berücksichtigung. So erfolgt die Beheizung der Häuser durch ein effizientes Blockheizkraftwerk.

„Generationenwohnen – Wohnen in Gemeinschaft“ lautete das Thema des genossenschaftlichen Neubauwettbewerbs 2014 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Mit ihrem Konzept für gemeinschaftsorientiertes und generationenübergreifendes Wohnen konnte die Baugenossenschaft Steglitz die Fachjury überzeugen und erhielt den mit 50.000 Euro dotierten 1. Preis.

Marcus Becker, Geschäftsführer der Kondor Wessels Bouw Berlin GmbH: „Als Generalunternehmer freuen wir uns über die fristgerechte Fertigstellung des Rohbaus und die gute Partnerschaft mit der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Steglitz. Wir liegen sehr gut im Plan und werden Ende des Jahres eine der größten gemeinschaftsorientierten und generationenübergreifenden Wohnanlagen in Berlin an die Nutzer übergeben.“

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