BI Dresdner Bahn

Bahn muß in den Tunnel

Man kann es nicht glauben, aber so ist die Politik! Seit 18 Jahren kämpfen wir als Bürgerinitiative um den Bahntunnel in Lichtenrade, im Januar 2014 musste man den Eindruck haben, wir haben es geschafft! Bahnvorstand Dr. Grube hat vor Abgeordneten der CDU gesagt, dass er die Tunnellösung in Lichtenrade für sinnvoll hält.

Der Berliner Senat hat sich in seinem Koalitionsvertrag nach der letzten Wahl auf Druck der CDU für eine Tunnellösung ausgesprochen. Und jetzt kommt der neue Bausenator Geisel (SPD) und „faselt“ auf einer Pressekonferenz von der ebenerdigen Bauweise! Zeitgleich sitzen führende Mitarbeiter des Senats beim Minister um über die Tunnellösung zu verhandeln! Der Minister war darüber stinksauer und das Gespräch war zu Ende! Wie wir erfahren haben, soll der neue Bausenator einen Tag vor dieser Aussage bei der Bahn gewesen sein, um seinen
Antrittsbesuch zu machen und da wird man ihm wohl die uralt Version einer Tunnelplanung erzählt haben. Er sprach von hunderten LKW die durch Lichtenrade fahren, von Staub und Dreck während der Bauarbeiten, von einer jahrelangen Unterbrechung der S-Bahn nach Blankenfelde usw. ein Horrorscenario!

Bei einem Gespräch mit dem neuen Reg. Bürgermeister Müller (SPD), ehem. Bausenator, versuchte dieser, den Anschein zu erwecken, dass das eine Entgleisung war, weil der Senator noch nicht so sehr im Thema ist!

Wir stellen dazu folgendes fest: Hier ist offenbar ein Intrigenspiel zu Lasten der Lichtenrader im Gange. Der Hinweis auf die Planungs- und Bauzeit von 14 Jahren(!) Ist selbst für einen Laien als „Abschreckung“ durchschaubar. Hier versuchen Bahn und Politiker ein Horrorscenario aufzubauen um den „Menschen“ zu signalisieren, dass eine Tunnelbauweise unerträglich ist!

Wir fordern schon seit vielen Jahren eine Tunnelbauweise im Schildvortrieb, beginnend vor dem Bahnhof Schichauweg und endend an der Landesgrenze! Dabei würden sich Tunnelanfang und Ende in relativ schwach bebauten Gelände befinden. Anund Abfuhr ist nur an den Tunnelenden möglich. Lichtenrade braucht nicht von Baufahrzeugen befahren werden! Die S- Bahn kann während der gesamten Bauzeit komplett weiter betrieben werden!

BI Dresdner Bahn

Jedes Spielgerät ist ein Unikat und wurde extra hergestellt

Spielplatz für junges Gemüse in der John-Locke-Siedlung

Kurz nach 14 Uhr war es am 14. Juli soweit. Langersehnt wurde nach vielen Planungen der neu gestaltete Spielplatz am Rande der John-Locke-Siedlung offiziell eröffnet.

Der Spielplatz steht unter dem Motto „Junges Gemüse“ und ist in zwei Spielbereiche unterteilt. Der große Spielbereich im Norden der Anlage besteht aus verschiedenen Kletter- und Balanciermöglichkeiten, Baumpodeste, Spinnennetz, Kletterspinne, Niedrigseilgarten, einem Kletterturm mit Rutsche und einer Vogelnestschaukel.

Im südlichen Teil der Anlage befinden sich der neugestaltete Wasserspielplatz, der auch schon vor dem Umbau vorhanden war, und ein Kleinkindspielbereich mit einem Spielhaus und einer Kletterraupe.

„Die Aufgabenstellung, ein möglichst breites Spektrum an Spielangeboten für Kleinkinder sowie für Kinder ab 6 Jahren zu schaffen und den vorhandenen Wasserspielplatz attraktiver zu gestalten, konnte erfreulicherweise umgesetzt werden“, erläutert Bezirksstadtrat Daniel Krüger.

„Das in der Planungsphase beteiligte Kinder- und Jugendparlament sowie die Spielplatzkommission haben geholfen, die Wünsche der Nutzerinnen und Nutzer zur Schaffung einer Möhrenwippe, eines Federwippgerätes in Form eines Apfels, einer Gartenzwergskulptur sowie zum Erhalt der Tischtennisplatte nachzukommen“ so Krüger.

Der verantwortliche Landschaftsarchitekt Frank von Bargen schaute sich vor der Eröffnung nach den letzten kleinen Details um, die noch kurzfristig nachzubessern sind, erklärt, dass jedes einzelne Spielgerät ein Unikat ist und gesondert von einer Firma hergestellt wurde. Für die Baumaßnahme wurden Mittel aus dem Förderprogramm „Kita-Spielplatzsanierungsprogramm (KSSP)“ in Höhe von insgesamt 265.000 Euro bereitgestellt und dann wurde im Zeitraum vom März bis Juli der Spielplatz errichtet.

Von der auch beteiligten Spielplatzkommission war Hans Hoeth bei der Eröffnung anwesend. Er wünscht sich so eine Art Patenschaft für den Spielplatz. Er hofft, dass der Spielplatz lange erhalten bleibt und nicht von Vandalismus betroffen wird. Diese ‘Paten’, wie Hoeth sie nennt, könnten ein wenig schauen und im Bedarfsfall
Schäden schnell melden.

Jedenfalls konnte zwei Tage nach der Eröffnung festgestellt werden, dass der neue Spielplatz sehr gut angenommen wurde. Offensichtlich eine lohnende Investition für die Kinder!

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
Lichtenrader Internetzeitung - Nachrichten und vieles Neues

Bibliothek Lichtenrade II

Ausstellung

Malen, was mir gefällt Mischtechnik, Kreide und Acryl auf Papier oder Leinwand ist die Ausstellung von Uschi Lehmann-Heise überschrieben, die bis zum 30 September in den Räumen der Stadtteilbibliothek Lichtenrade zu sehen ist.
Die Ausstellung im Lesecafé der Stadtteilbibliothek Lichtenrade kann während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr besichtigt werden.

Stadtteilbibliothek Lichtenrade Briesingstr. 6, 12307 Berlin Montag-Freitag von 11-19 Uhr Tel. 90277-8286

 

Bibliothek Lichtenrade I

Abenteuer- Sommer

Abenteuersommer lautet der Titel der diesjährigen Sommer-Leseaktion der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg.
Der Sommerlesespaß findet bis 16. Oktober 2015 in Kooperation mit der Berlin Recycling GmbH statt.
Wer zwischen 7 und 11 Jahren alt ist, kann sich einen Lesepass in der Stadtteilbibliothek Lichtenrade holen, leiht sich ein, zwei oder noch viel mehr Bücher der Leseaktion aus und erhält für jedes gelesene Buch einen Stempel in seinen Lesepass.
Je mehr Bücher man liest, desto besser, denn: Wer liest, gewinnt! Und nimmt am großen Abschlussfest im November teil.

Stadtteilbibliothek Lichtenrade Briesingstr. 6, 12307 Berlin Montag-Freitag von 11-19 Uhr Tel. 90277-8286

 

Auch eigener Internetauftritt für die Straße

Neues Logo für die Bahnhofstraße

Die Händlerinitiative Bahnhofstraße hat im Zusammenhang mit dem Förderprojekt „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative 2014/15“ ein Logo für die Lichtenrader Bahnhofstraße erarbeiten lassen.

Die Vorgaben fasst der Sprecher der Händlerinitiative, Lars Hombach, so zusammen: „Mit dem MittendrIn-Projekt wollen wir den Lichtenradern schon mal Appetit auf das machen, was in der Bahnhofstraße als Fördergebiet im Programm „Aktive Zentren“ möglich wird. Und die für Aktive Zentren verabschiedeten Leitlinien geben ja eine klare Richtung für unser künftig besser funktionierendes und attraktiveres Stadtteilzentrum vor: Eine Steigerung der Aufenthaltsund Lebensqualität. Vielfältige Angebote für alle Bevölkerungsgruppen und kurze, sichere Wege zu den infrastrukturellen Einrichtungen. Außerdem die Integration der bauund kulturgeschichtlichen tragenden Säulen ‚Alte Mälzerei‘ und ‚Landhaus Buhr‘.“

Alle diese Parameter sollten sich idealerweise im Logo wiederfinden. Volker Mönch von der verantwortlichen Stilelement Werbeagentur: „Sonst typische Gestaltungselemente für Geschäftsstraßen, wie etwa die Einkaufstasche, schieden aus. Auch der S-Bahnhof genügte den Händlern nicht als prägendes und visionäres Element für den noch zu entwickelnden Status der Lichtenrader Einkaufsmeile. In den Fokus rückte für uns sehr schnell die ‚Alte Mälzerei‘.“ Die Hoffnung einer Wiederbelebung samt umliegendem Areal haben wohl fast alle Lichtenrader. Seit 1898 markiert sie mit der markanten Giebel- und Dachsilhouette und den das westliche Ende der Bahnhofstraße. Die Mälzerei steht seit 1984 unter Denkmalschutz und wartet auf eine neue Nutzung.

So entstanden im Logo die lilaweinroten Konturen der über die Bahnhofstraße „wachenden“ Alten Mälzerei. Im Kontrast dazu kommt der Schriftzug „Bahnhofstrasse“ mit einer klassisch-eleganten Typographie daher. Die Unterzeile „Lichtenrade“ erleichtert die Verortung, schließlich gibt es allein in Berlin neun gleichnamige Straßen. Seine „Premiere“ feiert das Logo online: Die neue Internetseite „bahnhofstrasse.de“ wird das Logo tragen und soll am 1. August online gehen. Die Seite wird die Bahnhofstraße mit Ihrer Historie vorstellen, ein Branchenverzeichnis
samt Lageplan mit den Geschäften und Dienstleistern bieten und die Produkt-, Dienstleistungssowie Serviceangebote vorstellen. Hinzu kommen Geschäftsportraits sowie aktuelle Informationen aus dem Kiez, zum Beispiel über Veranstaltungen. Die „Macher“ der Händlerinitiative hoffen, dass das neue Bahnhofstraßenlogo schnell ein Wiedererkennungszeichen für das zusammenwachsende Zentrum e wird und zur Standortbildung beiträgt.

 

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