2014 erhielt Heide Siegel die Berliner Ehrennadel

Heide Siegel - eine ehrenamtliche Lichtenraderin

Es gibt sie noch, die Ehrenamtlichen, die mit ihrem Engagement anderen etwas Gutes tun, ohne danach zu fragen, was sie dafür bekommen.

Eine davon ist Heide Siegel aus Lichtenrade, die sich seit 27 Jahren engagiert. Die mittlerweile 74-Jährige wird dies auch weiterhin tun. Für sie, die seit 1988 in einer der regionalen Sozialkommissionen des Bezirks im örtlichen Bereich Tempelhof tätig ist, ist die gemeinnützige Arbeit, „Ehrensache.“

So hat Heide Siegel schon in jungen Jahren damit angefangen, ehrenamtlich tätig zu sein. Sei es in Sportvereinen oder als Jugendschöffin am Landgericht, um nur ein paar Beispiele zu nennen. 1991 übernahm sie die Leitung der Sozialkommissionen des Bezirks im örtlichen Teil Tempelhof und setzt sich zusammen mit ihren zur Zeit vier Mitarbeitern für die Belange der älteren Bürger schnell und unkompliziert ein.

Dabei kümmert sich Frau Siegel insbesondere um ihre Mitmenschen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. „Ich würde mir gern mehr Menschen in diesem Tätigkeitsfeld wünschen“, sagt sie, „denn ohne soziales Engagement engagierter Bürger, könnten viele Menschen am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilhaben“.

Natürlich ist solch eine  ehrenamtliche Tätigkeit mit Arbeit verbunden. Aber für Frau Siegel war es immer wichtig,
ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. „Anderen zu helfen kann auch eine echte Bereicherung sein“, ist sie überzeugt.

Und es gibt nicht nur Arbeit, es gibt durchaus auch Anerkennung. So bekam sie 2014 bekam sie als Bestätigung ihrer Arbeit vom Berliner Senator für Gesundheit und Soziales für ihre außergewöhnlichen Leistungen in sozialen Bereichen die Ehrennadel verliehen.

Eine Auszeichnung, die Personen erhalten können, die mindestens eine zehnjährige, freiwillige Verrichtung in Organisationen, Vereinen oder bei der Betreuung von Personen außergewöhnliche Leistungen geleictet haben. Vorschlagen kann dazu jeder Bürger mit einer entsprechenden Begründung.

Das zuständige Bezirksamt nimmt dann Stellung zum Vorschlag. Heide Siegel ist jedenfalls stolz auf ihre Auszeichnung und verspricht, sich - solange es geht - auch weiterhin im sozialen Bereich zu engagieren.

Marina Heimann

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