Post für BI vom Verkehrsminister

Führen Gespräche in den Tunnel?

 Die Bürgerinitiative Lichtenrade - Dresdner Bahn e.V. erhielt in den letzten Tagen Post vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

In einem Schreiben vom 17.7.2014 schlugen Manfred Beck und Rainer Welz von der BI die Gründung eines Projektbeirates vor. Staatssekretär Michael Odenwald teilte am 26. August mit, dass die Notwendigkeit eines solchen Projektbeirates „derzeit nicht gegeben ist.“ Zur Begründung heißt es: „In dem … Gespräch zwischen dem Bund, der Deutschen Bahn AG und dem Land Berlin zu den Randbedingungen für ein mögliches Umschwenken auf eine von Ihnen für den Ortsteil Lichtenrade geforderte Tunnellösung wurde vereinbart, dass nach einer gutachterlichen Aufbereitung der Tunnelvarianten durch die Deutsche Bahn AG insbesondere zum vorgeschlagenen „kurzen Tunnel“ das Gespräch im Spätherbst 2014 fortzusetzen.“

Nach Abschluss dieser Gespräche signalisierte man wieder weitere Gesprächsbereitschaft mit der BI Dresdner Bahn.

Diese kurze Tunnelvariante wurde vom Bürgerforum Zukunft Lichtenrade, mit Unterstützung der Grünen-Politikerin Renate Künast, als kostengünstigere Alternative ins Spiel gebracht.

Die BI Lichtenrade - Dresdner Bahn lehnt die kurze Lösung ab. Manfred Beck betonte, dass diese Variante schon vor Jahren geprüft und aus technischen Gründen verworfen wurde.

Außerdem werde so der nördliche Teil von Lichtenrade nicht wirkungsvoll geschützt, kritisiert Beck. Die BI fordert, dass der Tunnel schon vor dem Bahnhof Schichauweg beginnt.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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