Komplimente gab es auch aus der Weinregion am Rhein

Schöneberger Weinberg scheint ein gutes Tröpfchen zu geben

Der Wein vom Schöneberger Weinberg wurde geerntet. Und es scheint ein gutes Tröpfchen zu werden.

Zur Weinlese hatten die ehemaligen Schöneberger Bürgermeister, Rüdiger Jakesch und Michael Barthel, zusammen mit der amtierenden Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, aufgerufen. In der Gartenarbeitsschule am Sachsendamm werden seit Jahren die Rebstöcke gehegt und gepflegt. Mittlerweile ist der Wein in Bad Kreuznach, der Partnergemeinde von Tempelhof-Schöneberg, angekommen und wird dort gekeltert. Die „Allgemeine Zeitung“ (Rhein Main Presse) berichtet in der Ausgabe vom 16. Oktober 2014 ganz begeistert von der guten Qualität des Produktes. Peter Cech, PR & Marketing Winzergenossenschaft Rheingrafenberg, zu den gelieferten Trauben: „Von der fachlichen Pflege ihres Weinbergs verstehen sie etwas.“ Die Weinernte wurde von Reiner Jäck, der in diesen Tagen 75 Jahre alt geworden ist, mit einem Kleintransporter zur Winzergenossenschaft Rheingrafenberg angeliefert. Jäck gilt als Ideengeber, Organisator und Macher, hat jahrelang beim Berliner Wirtschaftssenator Elmar Pieroth im Büro gearbeitet und ist so etwas wie ein Botschafter in Berlin für Nahe-Weine. Sechs Stunden Fahrt, einschließlich einiger Staus, waren von Berlin ins Rhein-Main-Gebiet zu bewältigen. Die erforderlichen amtlichen Begleitpapiere zum Transport des Weines hatte er natürlich dabei, denn Wein darf man in Deutschland nicht so einfach durch die Gegend fahren.

Die Waage der Winzergenossenschaft zeigte deutlich mehr als 500 Kilogramm an und das Mostgewicht der Riesling-Trauben wurde mit über 80 Grad Oechsle, einem beachtlichen Ergebnis, ermittelt. Der Wein wurde in Meddersheim von Harald Skär, Presse und Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises Bad Kreuznach, dem zweiten Vorsitzenden der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg Rainer Schönheim und dem geschäftsführenden Vorstand Helmut Weck empfangen. Alle packten beim Entladen tatkräftig mit an.

Auf dem Schöneberger Weinberg wird die Anlage streng beobachtet und rechtzeitig werden Fäulnisnester rausgeschnitten. Die ehemaligen Schöneberger Bürgermeister und der Förderkreis beobachten aufmerksam das Wachstum. Der Weinberg wurde auf Initiative des damaligen Bezirksbürgermeisters Rüdiger Jakesch angelegt und seit der Zeit wird der „Schöneberger Nahe-Freund“ liebevoll gepflegt. 2013 feierte der Weinberg sein 25jähriges Jubiläum. Die Partnergemeinde Bad Kreuznach hatte sich von Anfang an bereiterklärt, die Produkte der Schöneberger weiterzuverarbeiten. Nicht alle Ergebnisse waren von Anfang an Gaumenfreuden, aber mittlerweile kann sich der Wein aus Berlin durchaus sehen und schmecken lassen. Das fertige Produkt der 200 Rebstöcke steht im Bezirk Tempelhof-Schöneberg dann jedoch nur für repräsentative Zwekke zur Verfügung.

Jetzt werden die Trauben aus Berlin, wie schon seit vielen Jahren, in der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg in Meddersheim gekeltert und ausgebaut. Wenn der Wein nach einigen Monaten ausgebaut und gereift ist, wird er in Flaschen abgefüllt und begibt sich wieder auf die Reise nach Berlin ins Rathaus Schöneberg. Dann kann man sich auf einen hervorragenden Riesling freuen, sofern man bei einer Verköstigung dabei sein darf.

Eine gelebte und lebendige Partnerschaft Berlin-Tempelhof-Schöneberg mit Bad Kreuznach, die auf der angenehmsten Weise durch die Kehle rinnt!

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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