Auch 20 Helfer der Lichtenradener Suppenküche wurden geehrt

Ehrenamt kann jeder: Bezirk verlieh Ehrenamtskarten

Ehre wem Ehre gebührt. Den Menschen, die sonst im Ehrenamt für Andere da sind, wurden in einer Feierstunde im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg die Berliner Ehrenamtskarten verliehen. Mit der Karte bekommen diese Helferinnen und Helfer als Dankeschön für ihren Einsatz Vergünstigungen bei einer Reihe von Berliner Institutionen. Der Senat führte 2011 die Berliner Ehrenamtskarte ein. Sie ist für überdurchschnittlich engagierte Bürger bestimmt.

Dass dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg das Ehrenamt und die engagierten Menschen am Herzen liegen, wurde durch die hochkarätige Besetzung durch das Bezirksamtskollegium und der Teilnahme von Mitgliedern der Bezirksverordnetenversammlung dokumentiert. Auch Vertreter der Vereine und Institutionen waren bei der Übergabe anwesend.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer begrüßten die über 70 Ehrenamtlichen und dankten für den besonderen Einsatz.

Alleine von der Suppenküche Lichtenrade wurde 20 ehrenamtlichen Personen die goldene Karte überreicht. Jeden Sonntag um 11 Uhr stehen sie für die Suppenausgabe parat. Die Lebensmittel müssen im Laufe der Woche eingesammelt werden und am Sonntagmorgen wird geschnippelt und gekocht, was das Zeug hält. Bis zu 150 bedürftige Menschen werden Woche für Woche in Lichtenrade verpflegt. Die Aushändigung der Karte verband die Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung, Dr. Sibyll Klotz, mit ihrem  persönlichen Dank. Der „Motor im Verein“, die Vorsitzende Alex Benkel, und ihre Crew freuten sich sehr.

Den Ehrenamtlern vom Technischen Hilfswerk und vom Weissen Ring übergab Stadtrat Daniel Krüger die Karten. Jugendstadtrat Oliver Schworck ließ es sich nicht nehmen, sich bei den ehrenamtlich Engagierten vom Nachbarschaftsheim Schöneberg zu bedanken.

Die Helfer haben verschiedene Einsatzgebiete. Sie sind aktiv bei der Unterstützung nach der Geburt, in einer Jugendeinrichtung, beim Besuchsdienst für Demenzkranke und besuchen als Singpaten die Kita Stegerwaldstraße. Schworck, der selbst auch Schirmherr der „Zwiebelfrösche“, den fleißigen JuniorRangern, ist, überreichte an Ehrenamtliche der Naturschutzstation Marienfelde die Ehrenamtskarten.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler dankte den Ehrenamtlichen vom Deutschen Roten Kreuz und des Nachbarschaftszentrums der ufa-Fabrik. Beim NUSZ von der ufa-Fabrik sind die Helferinnen und der Helfer auf dem Kinderbauernhof und bei der Hausaufgabenhilfe aktiv. Die Geschäftsführerin vom NUSZ, Renate Wilkening, freut sich besonders über Eva Mehnert, die sich mit ihren 88 Jahren durch das Ehrenamt fit hält.

Petra Dittmeyer überreichte Karten an den „Verein Freunde alter Menschen“ und an die Berliner Geschichtswerkstatt. Die Geschichtswerkstatt ist mit der Aufarbeitung historischer Themen beschäftigt und leistet eine breite Öffentlichkeitsarbeit. Die Berliner Geschichtswerkstatt ist auch in Lichtenrade aktiv. Den feierlichen musikalischen Rahmen der Übergabe gestaltete die Akkordeonspielerin Susanne Gulich. Beim anschließenden Empfang in der historischen Verwaltungsbücherei gab es Gelegenheit sich mit den anderen Aktiven auszutauschen. Dabei sorgte Aladdin Haddad für die Untermalung mit seiner Gitarre. Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit, an einer Rathausführung teilzunehmen. Immerhin konnte in diesem Jahr das 100-jährige Jubiläum vom Rathaus Schöneberg gefeiert werden.

Die Verleihung der Karte war ein kleines Dankeschön, das die Ehrenamtler sehr erfreut hat. Die Ehrenamtsverantwortlichen im Bezirk, Enno Skowronnek und Christine Fidancan, freuen sich über so viel Engagement im Bezirk. Die bezirkliche Ehrenamtsbörse findet am 9. Oktober von 11 bis 17 Uhr in der Urania statt.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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