Weihnachtsschmuck Bahnhofstraße I

Schüler halfen beim Schmuck der Bäume in der Bahnhofstraße

Das Organisationsteam, dass bereits in diesem Jahr erfolgreich das Wein- und Winzerfest am Dorfteich durchgeführt hat, ist nun ein klein wenig zum Weihnachtsmann in der Bahnhofstraße geworden.

Die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, die Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“/BUND  Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg, die Bürgerinitiative Dresdner Bahn, der Trägerverein Lichtenrader Volkspark, die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und der Veranstalter Family & Friends haben sich wieder zusammengetan. Man wolle die langjährige Tradition der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße wieder aufnehmen und festlich geschmückte Weihnachtsbäume in der Geschäftsstraße aufstellen, hieß es dazu.

Nun kann das Ergebnis bestaunt werden. Mit bei der Arbeit waren die Annedore-Leber-Grundschule, die Käthe-Kollwitz-Grundschule, das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium und die Gustav-Heinemann-Oberschule. Auch wurde das Seniorenheim Lore-Lipschitz-Haus aktiv. Dort haben Bewohner im Rahmen des ergotherapeutischen Angebotes Weihnachtsschmuck gebastelt und zur Verfügung gestellt.

Und neben den klassischen Weihnachtsbäumen, von nahe gelegenen Grund- und Oberschulen geschmückt, gab es auch einen Weihnachtsbaum der besonderen Art.

Entstanden ist er aus einer Idee der Lichtenrader Künstlerin Sylvia Zeek und ihrer Vision eines künstlerischen Weihnachtsbaumes. Bei einem Benefizkonzert der Aktionsgemeinschaft gab es einen Aufruf. Viele Drahtkleiderbügel, ausrangierte CDs und unzählige Tannenzapfen kamen zusammen. Das Geschäft von Juwelier Heigel in der Goltzstraße wurde zum Sammelpunkt und viele Lichtenrader freuten sich, etwas Positives für ihre Bahnhofstraße tun zu können. Nun ging es an die Umsetzung des Kunstbaumes. Die Sprecherin der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, Sylvia Zeeck, erläutert die Entstehungsgeschichte: „Vom ersten Advent an werden wir in der  Bahnhofstraße einen freischwingenden künstlerischen Weihnachtsbaum erleben. Der  Mittelstamm setzt sich aus drei zusammengesteckten Rundrohren eines Baugerüstes zusammen. Der Baum hat eine stolze Höhe von 4,50 Metern. Die typische  Silhouette eines Weihnachtsbaums wird mithilfe von vier langen Strängen aus Vogelnetz symbolisiert. Herr Bockenkamp hat sich dies ausgedacht. Das Leben wird ihm durch rund 200 scheinbar zufällig aneinander gekettete Drahtbügel eingehaucht, in deren Mitte jeweils rot-, silber- oder  golden-glitzernde CDs befestigt werden. Der Kleiderbügel-Weihnachtsbaum setzt sich ausschließlich aus Materialien zusammen, die dem Abfalleimer anheim gefallen wären. Sie haben ihren eigentlichen Nutzen erfüllt und finden nun ihre  Wiederverwertung in diesem künstlerischen Objekt.“

Als kleines Schmankerl erhielten die Händler der Bahnhofstraße die Gelegenheit, ihr Geschäft auf besondere Weise zu präsentieren. Gefragt waren Gebrauchsgegenstände ohne großen materiellen Wert, die einen Hinweis auf das Geschäft geben. Beispielsweise hat ein Friseur einen alten Kamm und eine leer Shampooflasche und ein Anwalt ein Grundgesetz in Miniformat beigesteuert. So können die Geschäftsleute auf ihr Läden und Berufe hinweisen.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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