Ländlicher Reiterverein feiert erfolgreiche Reitertage in Lichtenrade:

KlaRas-Verlag zeigt Strecke über die grüne Stadtkante

Zu einer Radtour über die grüne Stadtkante lädt der KlaRas-Verlag ein: Rund 26,5 Kilomerter lang ist die Rundtour von Lichtenrade nach Großbeeren und zurück.

Unterwegs laden diverse Lokale zum Einkehren ein (Biergarten in Birkholz, Restaurants in Kleinund Großbeeren, Biergarten in Diedersdorf, Cafe in Mahlow-Waldblick, Restaurants und Eisdielen in Lichtenrade). Wen lieber das Baden reizt, der kann dies in der Wakeboard-Anlage Großbeeren oder im Seebad Mahlow tun.

Lichtenrader Radler starten am SBahnhof Lichtenrade auf der Tour nach Großbeeren. Zunächst können sie eine viertel Runde um den südlichen Stadtrandbezirk drehen: Dazu geht es durch die Bahnhofstraße und über den Lichtenrader / Kirchhainer Damm hinweg in die Pechsteinstraße, die schnurstracks zur Stadtgrenze führt. Rechts herum geht es auf dem beschilderten Berliner Mauerweg an wild aufgewachsenen und von Försters Hand angelegten Wäldern - vorbei zur Streuobstwiese an der B96, einem von der Umweltinitiative Teltower Platte initiierten Projekt zur ökologischen Aufwertung der Grünen Stadtkante.

Weiter geht es unter der B96 hindurch auf einen gut erhaltenen Abschnitt des einstigen DDR-Kolonnenwegs. Die Empfehlung: „Am Ende müssen wir dem festen sandigen Weg am Bahndamm der S-Bahn Blankenfelde – Lichtenrade folgen, bis uns ein Bahnübergang auf die andere Seite der Schienen bringt. Geradeaus gefahren, durchqueren wir Mahlow-Waldblick und fahren stets geradeaus. So kommen wir schließlich wieder in die Feldmark und steuern auf Birkholz zu. Wir müssen am Ende links abbiegen und kurz darauf rechts, um in den kleinen Ort zu gelangen. Der beliebte Biergarten liegt rechter Hand, wir zweigen dagegen nach links ab und queren kurz darauf die vierspurige Landstraße Schönefeld – Teltow (Ampel).“

Und: „Ein paar Tritte weiter, können wir rechts auf die alte, von Bäumen gesäumte Landstraße abbiegen (rechts). Immer der Vorfahrtregelung folgend, bringt sie uns nach längerer Fahrt nach Kleinbeeren. Auch hier lockt eine Gaststätte, sehenswert sind das im Wiederaufbau befindliche Gut und die Dorfkirche daneben, an der es sich prima rasten lässt. Aus dem Ort hinaus haben wir einen eigenen Radweg, der uns ins nahegelegene Großbeeren führt. Links herum, zieht sich der Ort lang hin. Auf dem Weg in die Ortsmitte lohnt sich ein Blick auf die Fassade des Wohnhauses Berliner Straße 39, in der dekorativ eine Kanonenkugel aus der Schlacht von 1813 eingesetzt wurde. An der Kirche angekommen, bietet es sich an, das Rad abzustellen und Kirche und Kirchhof genauer anzusehen.

Auf dem ansteigenden Weg kommen wir am gusseisernen Schinkel-Denkmal vorbei; die Kirche wurde ebenfalls vom großen preußischen Baumeister entworfen. Hinter dem Gotteshaus könnten wir rechts abbiegen und einen kurzen Abstecher zur Bülow-Pyramide machen, die frei auf dem Feld steht. Ihr gegenüber liegt die Wakeboard-Anlage, an der sich auch  eine Badestelle befindet.

Auf der weiteren Tour steuern wir den Großbeerener Gedenkturm an, der an Wochenenden offensteht – eine Besteigung ist sehr zu empfehlen. Am Turm, der 1913 aus Anlass des 100. Jahrestags der Schlacht von Großbeeren eröffnet wurde, zweigen wir gen Diedersdorf ab und haben nach kurzer Fahrt einen Radweg. Dieser bringt uns durch sanft-wellige Ackerund Waldlandschaft voran, in der sich stellenweise schöne Blicke in die einige Meter tiefer liegende Notte-Niederung ergeben. Stets neben der Landstraße, berühren wir Diedersdorf nur kurz – wer Schloss und Ortsmitte besuchen möchte, radelt noch ein Stück weiter und folgt der Beschilderung.

Weiter geht es wiederum auf einem straßenbegleitenden Radweg, der reizvoll neben den Alleebäumen der Straße verläuft und damit ein wenig abseits. Beim Radeln müssen wir aufpassen, denn – nach knapp zwei Kilometern – biegen wir in den zweiten rechts abzweigenden befestigten Weg ab. Auf Betonplatten queren wir eine weite Ackerlandschaft, am Ende ist die frühere Sandgrube von Mahlow erreicht, heute eine Kompostieranlage. Sie liegt etwas erhöht, und so sausen wir mit Schwung an den Rand des Dorfes Mahlow. Die Dorfstraße schräg nach rechts überquert (links herum sind es rund 400 Meter bis ins Mahlower Seebad), kommen wir über eine Brücke nach Mahlow-Waldblick.

Stets geradeaus, treffen wir am Ende wieder auf den Berliner Mauerweg. Nach links, folgen wir ihm ein Stück, passieren einen Rechtsknick und kreuzen schließlich die Verlängerte Wolziger Zeile. Diese nimmt uns nach Berlin-Lichtenrade hinein, wo wir bald die Dresdner Bahn kreuzen.

Hinter den Gleisen zwei Mal links, treffen wir in der Nähe des S-Bahnhofs auf die Bahnhofstraße.

Mehr Touren zu finden im Buch: B. & C. Rasmus Berliner Umland Süd (4.A.) KlaRas-Verlag . 2016, ISBN 978-3-933135-37-7, 13,80 Euro

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