Ulrich-von-Hutten-Gymnasium siegt beim Landeswettbewerb

Lichtenrader Schülerfirma nun beim Bundeswettbewerb

Den Junior-Landeswettbewerb der Berliner Schülerfirmen hat jetzt die Schülerfirma Möbellira des Lichtenrader Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums gewonnen und vertritt nun das Land Berlin beim Junior-Bundeswettbewerb, der vom 21. bis 23. Juni (Wettbewerb und Preisverleihung am 22. Juni) im Bundeswirtschaftsministerium.

Bei der Preisverleihung wird Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries anwesend sein und den Jury-Vorsitz hat Prof. Michael Hüther, Präsident des Institutes der Deutschen Wirtschaft in Köln (IW Köln). Aus sechzehn Bundesländern stellen sich die jeweils besten Junior-Schülerfirmen in einem bundesweiten Wettbewerb und haben die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Rahmenprogramm untereinander kennen zulernen und Kontakte zu knüpfen.

Außerdem wurde das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium als Junior-Premium Schule ausgezeichnet. Damit wird gewürdigt, dass seit inzwischen fünf Jahren jährlich Schülerfirmen gegründet werden, die sich erfolgreich unterschiedlichen Wettbewerben stellen.

Die Geschäftsidee von Möbellira entstand im September vergangenen Jahres, als sich die Schüler aus einer Vielzahl von Ideen dazu entschieden, Möbel herzustellen. Umweltfreundlich sollte es sein. Nach einer umfangreichen Recherche entschieden sich die Jungunternehmer für das „Upcycling“. „Nach der Gründung unseres Unternehmens haben wir mehrere Umfragen zu unserem Produkt gemacht, um das perfekte Produkt erstellen zu können. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, Vintage-Hocker und Regale aus alten Weinkisten zu bauen“, so die Schüler. „Um unsere Firma leicht im Gedächtnis zu behalten und das Produkt gleich mit einzubinden, entschieden wir uns für den Namen „Möbellira“. „Möbel“ aus dem Grund, da wir aus Weinkisten Hocker und Regale herstellen. „Lira“ greift auf unseren Produktionsort zurück und steht in diesem Falle für Lichtenrade. Beides zusammen ergibt einen perfekten Mix und weckt Neugierde herauszufinden, was wir machen“, erklären die Schüler Idee und Namen der Firma.

19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren von Anfang an mit vollem Engagement dabei. Guter Umgang miteinander, Spaß und Disziplin führten schließlich zum Erfolg.

Die Junior Schülerfirmenprogramme der Institut der deutschen Wirtschaft Köln Junior gemeinnützigen GmbH werden bundesweit seit 20 Jahren angeboten. Im Team erlernen und erproben junge Menschen Grundprinzipien unternehmerischen Handelns. Die Junior Schülerfirmenprogramme werden seit 1994/95 in mittlerweile 15 Bundesländern durchgeführt. 10 bis 15 Schüler ab der Sekundarstufe I gründen hierbei ein Schülerunternehmen. Die Umsetzung der Geschäftsideen lässt die Schülerunternehmer  praktisch erfahren, wie sich das eigene Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch auswirkt.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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