Jahrespressegespräch mit Bezirksbürgermeisterin Schöttler:

Neuer Imagefilm über den Bezirk soll Tourismus fördern

Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat Anfang Februar zum traditionellen Jahrespressegespräch ins Rathaus Schöneberg eingeladen, um ihre Vorstellungen und Wünsche für die laufende Legislaturperiode anhand von Themenschwerpunkten zu erläutern, zu denen insbesondere Tourismusförderung gehört.

Zum Start des Pressetermins präsentiert Angelika Schöttler im Filmsaal gemeinsam mit den Filmemachern von „Filmproduktion Schmitt Pictures“, der Filmemacherin Stefanie Schmitt und dem Kameramann Ronny Kretschmer, einen brandneuen Tourismus-Imagefilm über den Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

Der Bezirk liegt beim Thema Tourismus in Berlin an der vierten Stelle. Im Jahr 2015 kamen 728.262 Gäste in den Bezirk und 1.777.354 Übernachtungen wurden statistisch erfasst. Viele Gäste übernachten im Bezirk, ohne wirklich die Schätze im Bezirk zu sehen. Natürlich werden erst einmal die großen touristischen Ziele der Stadt besucht. Der Imagefilm soll neugierig auf Tempelhof-Schöneberg machen.

Der Film zeigt in schnellen Schnitten viele Attraktionen von Tempelhof-Schöneberg: Vom Nollendorfplatz, über das Rathaus Schöneberg mit der Freiheitsglokke, dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, dem Tempelhofer Hafen, der ufaFabrik, der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde bis hin zum Marienfelder Freizeitpark im Süden des Bezirks. Bezirkliche Attraktionen werden mit historischen Punkten und auch der Stolpersteinkultur kombiniert. Der Film ist nur mit Musik unterlegt. Er wird im bezirklichen Internetauftritt zu sehen sein und beispielsweise als Anregung für Hoteliers, auf Ausstellungen und mit Partnerschaftsstädten eingesetzt werden. Ausführlichere Erläuterungen sind dann parallel auf der bezirklichen Internetseite mit Kiezspaziergängen hinlegt. Auch soll eine Fahrradkarte von Tempelhof bis Lichtenrade entwickelt werden.

Am Bahnhof Südkreuz soll eine Touristeninformation in Zusammenarbeit mit „Visit Berlin“ errichtret werden.

Unter dem Motto „Kiez gestalten - vor allem im Süden ist zurzeit viel los“ erläuterte Angelika Schöttler die Entwicklungen rund um die Lichtenrader Bahnhofstraße, die durch die finanzielle Unterlegung im Programm „Aktive Zentren“ echte Chancen für Veränderungen hat. Besonders freut sie sich, dass sich engagierte Bürgerinnen und Bürger, Geschäftsleute und Interessenvertreter jetzt gemeinsam für ihren Kiez stark machen. Besondere Hoffnungen verknüpft sie auch mit der „Alten Mälzerei“ am Bahnhof Lichtenrade. Der neue Eigentümer unterstützt viele Ideen und hat auch schon Zwischennutzungen unkompliziert möglich gemacht: „Spannend ist das Erwachen der Alten Mälzerei, die in Kooperation mit dem neuen Eigentümer zu einem lebendigen sozial-kulturellen Begegnungsort werden könnte.“

Für Angelika Schöttler ist die Anwerbung von Drittmitteln ein besonderer Schwerpunkt. Sie stellt das Bund-Länder-Förderprogramm „Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften (BENN)“ und andere Fördertöpfe vor. Es geht um den Planungsraum in der Marienfelder Allee. Projekte sollen angeschoben werden, die auch Ängste von Bürgern aufgreifen, die durch den Zuzug von Geflüchteten in Großsiedlungen entstehen. In Mariendorf wird die Kinderund Freizeiteinrichtung in der Mariendorfer Kurfürstenstraße umfänglich saniert. In der Potsdamer Straße in Schöneberg freut man sich über ein Preisgeld von 35.000 Euro, um sich in diesem Sommer als „Grüner Boulevard“ zeigen zu können.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
Lichtenrader Internetzeitung - Nachrichten und vieles Neuesr

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen