Jute Tat: 9. Platz aus 280 Bewerbern

Erfolg für Lichtenrader Schülerfirma

Schüler aus Berlin-Lichtenrade haben beim bundesweiten Schülerfirmen-Contest den 9. Platz erreicht. Mit dem Projekt „Jute Tat“ hatte es das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium als einzige Berliner Schule ins Finale geschafft. Die Jugendlichen haben Anteilsscheine verkauft, um mit dem Geld Flüchtlinge zu unterstützen.

Bei einer Ehrung im Bundeswirtschaftsministerium überreichte ihnen am 11. November Michael Oschmann, Initiator des Wettbewerbs, gemeinsam mit dem Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak einen Scheck in Höhe von 500 Euro. „Aus 280 Bewerbern deutschlandweit in die Top-Ten zu kommen, ist ein toller Erfolg für die Lichtenrader“, freute sich Luczak für seine Schützlinge. „Die Schüler verbinden soziales Engagement mit unternehmerischem Denken und organisieren sich wie eine kleine Firma. Ich bin mir sicher, dass sie damit wertvolle Erfahrungen für ihr weiteres Leben sammeln. “

Die Schüler hatten ihr Team in Abteilungen gegliedert und sogar einen Geschäftsbericht erstellt. Mehr zum Projekt unter: www.jute-tat.de

Hochsaison für die Kleiderkammer im Kegelhaus

Elf Frauen bewältigen in zwei Schichten den Ansturm

Die vier ehrenamtlich tätigen Damen hatten keine Minute zum Durchatmen, denn über 10 Familien waren an diesem Nachmittag in der Kleiderkammer, die im Kegelhaus der ehemaligen Senioreneinrichtung Kirchhainer Damm 74 untergekommen ist. „Bei diesem Andrang ist richtig viel zu tun,“ erzählen die vier Kleiderkammerfeen. Insgesamt sind 11 Frauen in zwei Schichten in der Kleiderkammer tätig. Zwei Frauen kümmern sich im Keller darum, dass der Nachschub gut sortiert ist und je nach Bedarf in die Kleiderkammer geliefert werden kann. Im Keller war in der Vergangenheit besonders viel zu tun, da hier säckeweise unsortierte Kleidung abgelegt wurde. Jetzt ist alles gut sortiert. Auch direkt in der Kleiderkammer kann man alles gut finden. Die Ordnung und Sortierung erinnert an ein kleines Kaufhaus.

Das Hauptanliegen der Kleiderkammer-Organisatorinnen ist es, dass sie jegliche Kleidung für Herren in den Größen M und S bekommen.

Hier wird fast alles benötigt, bis hin zu Mützen, Socken, Hosen, TShirts, Pullover und auch sogar gut erhaltene Unterwäsche. Größere Größen werden jedoch nicht benötigt! Wichtig sind auch Schuhe in allen Größen. Nicht benötigt werden jedoch Stoffhosen und Oberhemden, weil davon reichlich vorhanden sind. Ganz dringend benötigt werden Küchenutensilien wie Geschirr, Töpfe, Besteck. Nur jede Art von Elektrogeräten sind aus Sicherheitsgründen verboten. Bettwäsche und Handtücher sind ebenfalls immer Mangelware.

Für Gabi Piechowski ist es wichtig zu betonen: „Wir brauchen wirklich nur die genannten Sachen. Alles andere können wir nicht annehmen und es bereitet uns nur unnötige Mehrarbeit. Auch Spielsachen und Kuscheltiere jeder Art sind zwar gut gemeint, aber auch hier sind wir mehr als gut ausgestattet!“ Die Kleidung, Bettwäsche und die Küchenutensilien können im Laufe des Tages in der Einrichtung abgegeben werden.

Seit Ende September 2014 wird die ehemalige Senioreneinrichtung „Georg-Kriedte-Haus“ am Kirchhainer Damm für Flüchtlinge und Asylbewerber genutzt. Die Einrichtung steht mittlerweile 250 Personen aus den verschiedensten Herkunftsländern zur Verfügung und wird von Beginn an vom EJF (Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk) betrieben.

Die Bewohnerinnen und Bewohner und die vielen Kinder sind in vier Häusern auf dem Grundstück untergebracht. Für die Bewohner der Häuser sind unterschiedliche Öffnungstermine der Kleiderkammer festgelegt worden: „Sonst könnten wir dem Ansturm nicht bewältigen!“ In das schmale Haus dürfen aus Sicherheitsgründen immer nur eine bestimmte Anzahl von Menschen reingelassen werden. Die Besucher, die nur maximal einmal in jeder Woche kommen dürfen, müssen ihren Hausausweis vorzeigen. Dann wird genau registriert, wer welche Sachen bekommen hat. Jeder erhält immer nur eine bestimmte Anzahl, damit es für alle Bewohner reicht und gerecht verteilt wird.

Die Frauen aus der Kleiderkammer erklären übereinstimmend, dass das größte Problem die Verständigung ist: „Aber mit Händen und Füßen klappt es immer! Auch Helfen sich die Bewohner bei der Übersetzung gegenseitig.“ Die Erfahrung der Bekleidungscrew ist es, dass Kinder ganz schnell sprachliche Kompetenzen erwerben. Auch ist oft die Verständigung mit Männer besser. Sie lernen mit Hilfen von Computer-Programmen. Frauen tun sich in der Praxis mit der Sprache eher schwerer, obwohl für alle Deutschkurse auf dem Programm stehen.

Gabi Piechowski, die fast schon von Beginn an dabei ist, betont die gute Stimmung in der Einrichtung: „Ich habe hier mit Bewohnern nie negative Erfahrungen gemacht.“ Auch die Stimmung beim Kleiderkammer-Team ist sehr gut. Wer das Team noch tatkräftig unterstützen will, ist herzlich willkommen: „Es gibt halt immer Urlaubsund Krankheitszeiten, wo es bei uns sehr eng wird.“ Die Frauen von der Kleiderkammer freuen sich auf die Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Arbeit!

Thomas Moser
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Henning Hamann feierte seinen 65. Geburtstag mit vielen Ideen

Macher, Moderator und MedienPoint-Gestalter

Henning Hamann, frühere Berliner Radio-Ikone und bekannt als ehrenamtlicher Leiter des Medien-Point Tempelhof, feierte jetzt seinen 65. Geburtstag. Passend zu seinem Ehrentag begann am 17. November im MedienPoint an der Werderstraße die 117. Ausstellung: 65. Jahre LPs in Deutschland - eine LP-Cover Ausstellung. Hamann dazu: „Ein glücklicher Zufall. Wir werden ca. 160 LPCover zeigen, die garantiert Erinnerungen wachrufen.

Durch große gesundheitliche Probleme musste er sich aus dem Radiogeschäft zurückziehen und ist seit acht Jahren die ehrenamtliche Seele des MedienPoints Tempelhof. Mit Ausstellungen wie diesen hat er den MedienPoint zu einem populären Kiez-Treffpunkt gemacht.

Als erfahrener Radiomann und Musikchef verlieh er unter anderem dem Sender „Hundert,6“ in den 80igern ein besonderes Profil. Dabei konzipierte er auch neue Sendungen und Formate – z.B. das erste zweistündige-Kochstudio im Radio. Berlins Hausfrauen freuten sich über die kostenlosen Rezepte & Anregungen.

Auch RIAS-Programmdirektor Siegfried Buschschlüter war von Hamanns Arbeit angetan und holte ihn als Musikchef samt seinen Sendungen zum RIAS, wo er das neue Musiklayout für RIAS 1 mit Erfolg entwickelte und mit dem neu produzierten "VolldampfRadio" jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr eine neue erfolgreiche Samstag-Vormittag-Show hinlegte. Nach der Wiedervereinigung leistete er 'Aufbauarbeit Ost' und baute in Rostock als Produzent, Moderator und Musikchef mit der OSTSEEWELLE zum zweiten Mal einen neuen Sender auf.

Viele Schlagerstars gaben sich die Studioklinke in die Hand. Ob Udo Jürgens, Roy Black, Howard Carpendale, Nicole, Peter Kraus, Drafi Deutscher und auch Bandleader James 'Hansi' Last, der Hamann sogar in sein Haus nach Florida einlud und für die tolle Zusammenarbeit eine seiner Goldenen Schallplatten schenkte. Auch die Schauspieler Nadja Tiller, Walter Giller und Senta Berger, von der Hamann noch heute schwärmt, besuchten das Studio des Radiomachers.

Für besondere Verdienste und herausragendes ehrenamtliches Engagement wurde Hamann am 3. Juni mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet.

Thomas Moser
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Vor 20 Jahren entstand das Bild am ehemaligen BVG-Wohnhaus

Das Ringelnatz-Wandgemälde erstrahlt in neuem Glanz

Vor 20 Jahren entstand das Wandbild „Ausflug der Tiere ins Grüne“ am ehemaligen BVG-Wohnhaus in der Ringelnatz-straße 30. Jetzt wurde es aufgefrischt. Der Dichter Joachim Ringelnatz (1883-1934), der in den 20er Jahren auch als anerkannter Maler ausstellte, hat viele seiner Gedichte mit witzigen Zeichnungen illustriert. Von einem dieser Gedichte ließen sich die beiden Berliner Künstler Helge Heberle und Hans-Dieter Wohlmann bei der Gestaltung des Wandgiebels in der Ringelnatzstraße 30 inspirieren: Es hat einen „Ausflug der Tiere ins Grüne“ zum Thema und wurde als eine Landpartie mit einem alten BVGBus an den Stadtrand dargestellt.

Am Horizont des 10 x 11 Meter großen Wandgemäldes erkennt man die Silhouette von Berlin und die charakteristische Umgebung der Siedlung, wie man sie früher von der Ringelnatzstraße aus sehen konnte. Die Landschaft ist bevölkert von Pinguinen, Giraffen und Strauße aus den Ringelnatz-Gedichten. Das Bildthema mit Bus wurde gewählt, da in der früheren Werkssiedlung bis heute viele Busfahrer der BVG wohnen. Ringelnatz war eine Zeitlang zur See gefahren und als Weltreisender malte er Bilder wie „Elefant im Sturm“ oder „Giraffe im Regen“. Seine Gedichte entstanden oftmals unterwegs auf seinen Vortragsreisen und handeln häufig von Bahnhöfen, von Zügen und Reisenden, aber auch von der Berliner U-Bahn.

Ringelnatz malte Landschaften wie aus dem Flugzeug gesehen. Und so stellen auch die beiden Berliner Künstler Helge Heberle und Hans-Dieter Wohlmann die Szenerie wie von oben gesehen dar. „Das Bildmotiv mit den verschiedenen Tieren steht aus heutiger Sicht auch für unsere multikulturelle Gesellschaft, in der sich Fremde treffen, gut vertragen und Freunde werden“, sagt Wohlmann. Das Berliner Künstlerpaar Wohlmann & Heberle hat bereits Anfang der 80er Jahre die ersten Wandbilder in Berlin gestaltet, die Teil der Berliner Kulturgeschichte geworden sind. Über zwei Dutzend Wandbilder sind seither entstanden, die der Stadt ihr unverwechselbares Gesicht geben.

Im Zuge der Giebelwandsanierung der Ringelnatzstraße 30 in Berlin-Lichtenrade wurde das Wandgemälde nun vom Urheberpaar aufgefrischt und um das Logo des
neuen Eigentümers ergänzt.

Das Wohnhaus zählt zu den ehemaligen Beständen der Berliner Verkehrsbetriebe, die das Wohnungsbauunternehmen degewo im Jahr 2013 übernommen hat.

Firma des Netzwerkes für ökologisches Handeln ausgezeichnet

Green-Buddy-Award 2016 für ‘akku-wechsel.de’

Am 3. November 2016 wurde das Lichtenrader Unternehmen „akku-wechsel.de“ in Anerkennung des ökologisch verantwortungsvollen Handelns und dem damit verbundenen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz mit dem Umweltpreis „Green Body Award 2016“ ausgezeichnet.

Der Firmeninhaber Sebastian Lehmann nahm den Preis des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg in der Kategorie „Abfallvermeidung / Reduce, Reuse und Recycle“, der von der Berliner Stadtreinigung (BSR) gesponsert wurde, auf einer feierlichen Veranstaltung aus den Händen von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
entgegen.

Zuvor hatte Frau Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der BSR, in ihrer Laudatio auf das in der Buckower Chaussee 148 ansässige Unternehmen der hyper:data-Gruppe hervorgehoben, dass die Firma mit dem Austausch fest verbauter Akkus in Geräten vom Handy bis zur elektrischen Zahnbürste, das Wegwerfen ansonsten funktionsfähiger Geräte verhindert. Denn die Geräte-Hersteller haben oft einen Akku-Wechsel nicht vorgesehen oder bautechnisch erschwert.

Ökologie und Nachhaltigkeit sind Teil der Firmenphilosophie des Unternehmens „akku-wechsel.de“, das sich durch seine beispielhafte Initiative um eine  nachhaltige Entwicklung verdient gemacht hat.

Für den Umweltpreis in der genannten Kategorie konnten sich Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte im Land Berlin bewerben Die 2.000,- EUR Preisgeld kommen laut Herrn Lehmann, den karitativen Einrichtungen in Lichtenrade zu Gute. So unterstützt die hyper:data Gruppe bereits die 1. Männer Handballmannschafft des VfL Lichtenrade, die nun bereits im zweiten Jahr in der Oberliga Ostsee-Spree spielen, den Lichtenrader BC 25 und das Adventssingen
am 9.12. vor der Alten Mälzerei.

Zur Verleihung des „Green Body Award 2016“ 2016 gratulieren wir der Firma „akku-wechsel.de“, die seit 2013 in Lichtenrade ansässig ist. „akku-wechsel.de“ wurde 2008 von Sebastian Lehmann gegründet und beschäftigt heute bereits acht Mitarbeiter.

Neben „akku-wechsel.de“ gehören die Unternehmen hyper:data IT-Service & Vermietung sowie video-digi.de zur hyper:data-Gruppe. hyper:data IT-Service hat sich seit über 10 Jahren einen Namen als professioneller Dienstleister im Raum Berlin und Brandenburg rund um die Themen Computer, Notebook, Netzwerk und Telefonie erworben.

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