Bezirk vergab Verdienstmedaillen

Ehrenamtliche geehrt - Förderpreis für den LBC 25

Es war wieder etwas ganz Besonderes! Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurden am 3. Juni 2016 Verdienstmedaillen an langjährig ehrenamtlich tätige Menschen und der Förderpreis des Bezirkes verliehen.

Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler freute sich darüber, dass im Rahmen einer würdigen Feierstunde acht Ehrenamtliche in diesem Jahr für ihr besonderes und nachhaltiges Engagement um die Allgemeinheit geehrt werden konnten: „Für unsere Gesellschaft ist das persönliche, ehrenamtliche Engagement unverzichtbar. Bürgerschaftliches Engagement bildet die Basis unserer Demokratie und unseres demokratischen Selbstverständnisses. Ohne den Gemeinschaftssinn und Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre in unserem Land und auch in unserem Bezirk vieles nicht möglich. Sie sind es, die unermüdlich – zum Teil über Jahrzehnte – in Vereinen und Einrichtungen in ihrer Freizeit helfen und mitgestalten.“

Den Förderpreis des Bezirkes teilten sich diesmal, mit je 500 Euro, der Lichtenrader BC 25 und das ehrenamtliche Team des Café Ulrich. Der Lichtenrader Fußballclub engagiert sich neben seiner normalen Arbeit auch für Flüchtlinge. Die Helfer kümmern sich um geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene der Einrichtung am Kirchhainer Damm. Einige der dort untergebrachten Jugendlichen haben beim Lichtenrader BC eine neue Heimat gefunden.

Zu den weiteren Geehrten zählt auch der Tempelhofer Henning Hamann. Er hat als ehrenamtlicher Leiter des MedienPoints Tempelhof durch seine Leistung und Kreativität geschafft, die Einrichtung, die berlinweit in der Trägerschaft des Kulterring e.V. ist, im Bezirk zu einem wichtigen sozialen und kulturellen Anziehungspunkt für alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten zu etablieren. Die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer begleitet schon jahrelang den MedienPoint und hielt zu Ehren von Henning Hamann die Laudatio. Der MedienPoint ist Medienumschlagplatz, Bibliothek, Kaffeetreffpunkt, Kiezoase, Antiquariat, Soziallladen und Galerie für vielfältige Ausstellungen. Wie selbstverständlich engagiert sich Henning Hamann darüber hinaus mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des MedienPoints sehr erfolgreich bei den Spielfesten des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg.

Der umtriebige MedienPoint-Motor und die Seele der Einrichtung, Henning Hamann, hat den Laden in der Werderstraße zu einem kleinen aber bedeutenden Vorzeige-Kulturtreffpunkt in Tempelhof gemacht.

10 Jahre Fahrradladen Lichtenrade

„Ich bin froh, dass das Internet nicht reparieren kann“

EDer Fahrradladen Lichtenrade in der Lichtenrader Prinzessinnenstraße 28 erfreut sich großer Beliebtheit, denn hier wird noch richtig repariert. Alexander Trillof (39) betreibt ihn als sein eigener Chef seit 10 Jahren.

Von Kinderfahrrädern, über Mountainbikes bis E-Bikes gibt es eine gute Auswahl für die Lichtenrader Zweirad-Interessierten. Ein großes Standbein für das Geschäft sind die Reparaturen: „Bei uns werden nicht nur Teile getauscht, sondern wir reparieren im Sinne der Kunden. Eine gute Beratung ist uns besonders wichtig.“ Alexander Triloff weiter: „Ich bin froh, dass das Internet nicht reparieren kann!“ Früher hat der Verkauf von Rädern die Werkstatt subventioniert und heute ist es andersrum.

Für den jungen Geschäftsmann ist der Fahrradladen im Wesentlichen ein Saisongeschäft. In dieser Zeit hat er einen ständig Beschäftigten und eine Aushilfe. Im jungen Team reparieren alle die Zweiräder, andererseits beraten und verkaufen sie auch.

Die Werkstatt befindet sich im hinteren Teil des Geschäfts. Hier wird alles repariert, was zu reparieren geht. Für die Tätigkeiten, vom Radwechsel bis zur Reparatur der Gangschaltung, kann sich der Kunde auf feste Preise verlassen.

Beim Neukauf eines Fahrrades ist nicht nur der Preis ausschlaggebend, erläutert Alexander zum Kauf: „Ein gutes Fahrrad erkennt man an den einzelnen Komponenten. Man muss schauen, wie und wo man fährt. Für 700 bis 1.000 Euro bekommt man ein gutes Fahrrad.“ Es können auch Fahrräder zusammengestellt werden, wobei dies nach Aussage von Alexander Trillof sehr selten geworden ist: „Viele Leute wollen sich nicht mehr damit auseinandersetzen. Wir haben mehr die Alltagsradler, die auch an Wochenenden mal Ausflüge machen.“ So werden meistens für den Alltag gebrauchstüchtige solide Fahrräder um 500 bis 600 Euro verkauft: „Meistens wollen die Leute damit ihren Alltag bewältigen und das Rad auch mal an der S-Bahn stehen lassen.“ Alexander Trillof, den alle nur Alex nennen, hat Kaufmann im Einzelhandel, speziell für Fahrräder, gelernt: „Als ich die Ausbildung gemacht hatte, gab es noch keine Fahrradmechaniker.“ Das richtige Schrauben hat Alexander in der Ausbildung von seinem Meister im Fahrradgeschäft gelernt.

Alexander Trillof hat von der IHK die Genehmigung zur Ausbildung von Kaufleuten oder auch Fahrradmonteuren: „…weil ich schon so lange im Beruf bin.“ Einige Auszubildende durchliefen bei ihm schon die duale Ausbildung.

Für praktische Fahrradreparaturen ist er schon seit Kindheitstagen sein eigener Meister. Er war BMX-Race-Meister in Berlin- Brandenburg und musste immer sehen, dass sein Räder auch fuhren. „Dadurch bin ich auch zum Beruf gekommen. In der Ausbildung konnte ich dann die praktischen Sachen noch perfektionieren.“

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
Lichtenrader Internetzeitung - Nachrichten und vieles Neues

Vor 100 Jahren gründeten sich die Freiwilligen in Lichtenrade

Freiwillige Feuerwehr: Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr

In den Dörfern des Kreis Teltows, zu denen auch Lichtenrade bis zur Eingemeindung nach Berlin im Jahre 1920 gehörte, wurden freiwillige Feuerwehren erst um 1900 gegründet. Zuvor wurde der Brandschutz durch Mitglieder der Pflichtfeuerwehren übernommen, die aber oftmals mit den Aufgaben überfordert waren. 1906 erfolgte die Gründung einer „Freiwilligen Feuerwehr“ in Lichtenrade. 1. Vorsitzender der 20 Mann starken Truppe war der Brauereivertreter Paul Richter – wegen des „Durstlöschens“, wie die Lichtenrader Bauern damals witzelten. Drei Jahre später wurde der Bau eines Feuerwehrdepots durch die Gemeinde beschlossen. Auf dem von ihr zur Verfügung gestellten Gelände (Dorfstraße 41a/heute Alt-Lichtenrade 97) entstand bis 1911 durch den Entwurf des Architekten Friedrich Eckler eine Baugruppe, bestehend aus Wachgebäude und Steigeturm im Fachwerkstil, die sich harmonisch der Dorfarchitektur anpasste. Das zweigeschossige Hauptgebäude mit den drei großen Toren beherbergte im Obergeschoss über mehrere Jahre zwei Klassenzimmer der Dorfschule.

Als Löschfahrzeug diente eine mit Pferden bespannte Spritze. Bei Feueralarm mussten die Lichtenrader Landwirte der Feuerwehr ihre Pferde zur Verfügung stellen. Es hält sich das Gerücht, dass die Pferde bei Alarm teilweise eigenständig den Weg zur Feuerwache fanden. Anfangs wurden die Feuerwehrmänner durch Blashörner zur Feuerwache gerufen. 1910 stellte die Mälzerei der Schöneberger Schlossbrauerei eine mit Maschinenkraft angetriebene Sirene zur Verfügung. Diese wurde auf dem Dach der Mälzerei befestigt und war überall im Ort zu hören.

Mit der Eingemeindung Lichtenrades 1920 nach Berlin wurde die „Freiwillige Feuerwehr“ Lichtenrade der Berliner Feuerwehr unterstellt. Sechs Pferde wurden für die Bespannung der Feuerspritze von der Gemeinde angeschafft. Inflationsbedingt wurden diese 1923 aus Kostengründen wieder abgeschafft. Von nun an sollten die Bauern abwechselnd den Gespanndienst an der Spritze übernehmen. Dies gelang aber mit zunehmender Einwohnerzahl und den damit verbundenen vermehrten Einsätzen nicht immer. 1926 erhielt daraufhin die Gemeinde Lichtenrade ihre erste Motorspritze. Fortan waren sie, als einer der ersten Feuerwehren in Berlin mit einer Motorspritze unterwegs, dessen Schlauch aus neuartigem gummiertem Material bestand. 1930 übernahmen die Wehrmänner aus Lichtenrade zusätzlich den Sanitätsdienst des Roten Kreuzes. Die Luftangriffe der Alliierten im 2. Weltkrieg führten dazu, dass die Feuerwehrmänner oft tagelang mit Brandbekämpfung und Aufräumarbeiten beschäftigt waren. Kurz nach Ende des 2. Weltkrieges wurde mühsam, mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln, die Wehr unter der Leitung von Hans Hering wieder offiziell in Dienst gestellt. Erst 1969 nach Protesten von Bürgern über das nächtliche Geheule bei Alarm, das an das Geräusch der Sirenen in den Bombennächten erinnerte, erfolgte die Umstellung in den Vororten von Berlin auf sogenannte „Pieper“ die den Feuerwehrmann direkt über einen Einsatz informieren. Bis Ende der 70er Jahre hatte die Wehr zwei Löschgruppenfahrzeuge und einen Rettungswagen im Fall eines Alarms zu besetzen. Mit steigenden Einsätzen einigte man sich mit der Branddirektion, dass der Rettungswagen über die Berufsfeuerwehr abgedeckt wird. Als einer der ersten Feuerwehren Berlins gründete Lichtenrade 1979 eine Jugendfeuerwehr, diese sich zur Aufgabe stellt bereits junge Menschen für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern und damit den Fortbestand der freiwilligen Helfer zu sichern. So stammen 24 der derzeitigen Kameraden der Lichtenrader Feuerwehr aus der Nachwuchsgewinnung und diese scheint mit derzeit 18 Jugendlichen weiterhin erfolgreich zu sein. (wird fortgesetzt)

Marina Heimann

Friseur-Salon lädt Kunden und Gäste ein

Larissa feiert das 20jährige Bestehen

„Larissa und Friseure“ feiert in diesem Jahr das Jubiläum zum 20jährigen Bestehen. Der Salon am Lichtenrader Damm 95 wurde am 1.1.1996 eröffnet. Am Samstag, 16. Juli 2016, feiern Larissa und Ihr Team mit Kunden und Freunden vor dem Geschäft. Ab 14.00 Uhr werden Snacks und kühle Getränken angeboten, die auch Nichtkunden erwerben können. Bis 22.00 Uhr wird DJ Yves mit Hits und Moderation die Besucher unterhalten.

Der Kundenkreis beinhaltet Stamm- und auch Laufkundschaft. Das freundliche Team um Larissa Garras ist gerade bei der Stammkundschaft sehr beliebt – das gilt für Damen genauso wie für Herren. Fortbildung ist für das Team eine ständige Aufgabe, so dass auch aktuelle Trends jederzeit kompetent umgesetzt werden können. Um die individuellen Wünsche der Kunden zu berücksichtigen, ist die persönliche fachkundige Beratung selbstverständlich. Ratsam ist auf alle Fälle einen Termin zu vereinbaren, sodass keine Wartezeiten entstehen. Hochsteck- oder Flechtfrisuren für  besondere Anlässe sind das Spezialgebiet von Gizi. Termine hierfür sollten direkt mit ihr vereinbart werden. Sven ist die neueste Verstärkung im Team.

Larissa Garras bittet darum, keine Blumen oder Präsente mitzubringen. Spenden sind dagegen sehr willkommen, die sie dann einem sozialen Zweck zukommen lassen möchte.

Larissa & Friseure
Lichtenrader Damm 95
Tel. (030) 7452649
Jubiläumsfeier: Sa., 16. Juli 2016 ab 14 Uhr

Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade informiert

Beirat für Eigentümer

Eigentümer einer Wohnungseigentümergemeinschaft können einen Verwaltungsbeirat wählen. Der Verwaltungsbeirat ist das Bindeglied zwischen den Eigentümern einerseits und der Hausverwaltung andererseits. Er hat insbesondere die Abrechnung, den Wirtschaftsplan sowie etwaige Angebote für Instandhaltungsmaßnahmen zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen, bevor die Eigentümergemeinschaft darüber beschließt.

Eine Eigentümergemeinschaft kann einen Beirat wählen, muss dies aber nicht. Gerade in kleinen Eigentümergemeinschaften wird häufig kein Beirat gewählt, während größere und große Eigentümergemeinschaften in aller Regel einen Verwaltungsbeirat wählen.

Der Verwaltungsbeirat besteht gemäß Wohnungseigentumsgesetz aus drei Eigentümern. Eine abweichende Zahl von Beiratsmitgliedern kann nicht gewählt werden, so der Bundesgerichtshof. Die Dauer der Amtszeit ist nicht geregelt, hierüber können die Eigentümer mit Mehrheitsbeschluss entscheiden.

Häufig werden dem Verwaltungsbeirat Aufgaben angetragen, die das Gesetz gar nicht vorsieht. Der Verwaltungsbeirat ist kein Co-Verwalter und ersetzt nicht die Eigentümerversammlung; er ist kein Briefträger oder Übermittler von Mängelmeldungen an den Verwalter und ist kein besserer Hauswart. Das Vorhandensein eines Verwaltungsbeirates schränkt nicht die Rechte des einzelnen Eigentümers z.B. auf Einsichtnahme in die Verwaltungsunterlagen ein. Der Beirat kann Empfeh-lungen aussprechen, die Eigentümer sind dennoch frei in ihrer Entscheidung bei Abstimmungen auf der Eigentümerversammlung.

Auch wenn die Tätigkeit als Beirat ehrenamtlich ist, sollte ein gewählter Beirat verantwortlich mit der Aufgabe umgehen; im schlechtesten Fall kann auch ein Beirat bei groben Verstößen gegen seine Pflichten für Schäden haftbar gemacht werden. Von daher ist es gut, wenn sich Beiräte aktuell über das Wohnungseigentumsgesetz und die Rechtsprechung informieren. Der Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade bietet Mitgliedern, die Verwaltungsbeirat sind, dazu regelmäßiges Beiräte-Treffen an und Infomiert über das Beiräte-Info zu aktuellen Themen rund um die Eigentumswohnung.

Frank Behrend, 1.Vorsitzender Geschäftsstelle: Rehagener Str. 34
(030) 744 88 72

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