Gegen ebenerdigen Ausbau der Trasse der Dresdner Bahn:

100.000 Euro gesammelt und Klage eingereicht

Klage beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 13.11.2015 und damit gegen die Entscheidung zum ebenerdigen Ausbau der so genannten Dresdner Bahn hat jetzt die Bürgerinitiative Lichtenrade Dresdner Bahn e.V. mit Unterstützung der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. eingereicht. Der Vorstand der Bürgerinitiative hat mit Unterstützung des Rechtsanwalts Dr. Armin Frühauf erneut deutlich gemacht, dass man nicht gegen den Ausbau der Bahn sei, sich aber die Lichtenrader gegen steinzeitliche Planung zur Wehr setzen. Zur besseren Durchsetzung der Rechtsmittel haben die derzeit rund 500 Mitglieder der Bürgerinitiative mit Unterstützung zahlreicher weiterer Spender bisher insgesamt rund 100.000 Euro gesammelt und damit ermöglicht, die Klagen einzureichen.

Anwalt Dr. Frühauf kritisierte, dass sich weder das Abgeordnetenhaus noch der Regierende Bürgermeister Michael Müller erneut mit dem Thema beschäftigt hätten, nachdem durch den Planfeststellungsbeschluss die Baugenehmigung für die oberirdische Trasse erteilt worden sei. Auch die Verwaltung habe nicht reagiert, obwohl im Koalitionsvertrag von 2011 CDU und SPD vereinbart haben, sich für die Tunnellösung einzusetzen. Neben den drei Bürgern mit den Anwohnerklagen setzt der Anwalt in erster Linie auf die so genannte Verbandsklage der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V.. Dabei geht es vor allem um Fragen der Umweltverträglichkeit dieses Projektes.

Städtebaulich und in Bezug auf die Emissionen durch Lärm, Erschütterungen und Elektrosmog, sei ein Tunnel die bessere Lösung, aber auch teurer. Dr. Frühauf sah schon in der extrem langen Verfahrensdauer von über 17 Jahren einen Verstoß gegen Rechtsregeln. Bürger hätten einen Anspruch darauf, dass solch ein Verfahren in angemessener Zeit entschieden wird. Zwar habe die Bahn umfassenden Lärm- und Erschütterungsschutz zugesichert, jedoch wies der Vorsitzender Manfred Beck auf die Auswirkungen auf den Ortsteil Lichtenrade mit 50.000 Einwohnern hin. Die Zerschneidung des Ortsteils durch die Lärmschutzwände, die geplante Unterführung der Bahnhofstraße unter die Gleise der Bahn und die Schließung des Bahnüberganges Wolziger Zeile für Kraftfahrzeuge bedeuten eine starke Verschlechterung der Lebensqualität. Die geplante Bahnstrecke durch Lichtenrade ist die einzige Strecke aus Berlin heraus, die rund um die Uhr planmäßig befahren werden soll.

Christinenhof-Waldhaus an der Augsburger Straße:

Mutter-Kind-Einrichtung wurde um 20 Plätze erweitert

Die Mutter-Kind-Einrichtung in der Lichtenrader Augsburger Straße ist um 20 Plätze erweitert worden. Zur Einweihung lud Ende April 2016 die Betreiberin Ines Bardeck Nachbarn und Unterstützer der Einrichtung ein.

Das Mutter-Kind-Haus „Christinenhof-Waldhaus“ wurde im Juli 2014 im hinteren Teil der ehemaligen AWO-Senioreneinrichtung „Franz-Neumann-Haus“ in Betrieb genommen. Viel wurde seit dieser Zeit in dem Haus gehämmert, gemauert und gebohrt. Mit der neuen Dachetage bietet die Einrichtung insgesamt 79 Müttern und Kindern ein Dach über den Kopf.

Ines Bardeck, Betreiberin der Einrichtung, führte bei der Eröffnunbg die Besucher persönlich durch die neue Etage.

Jede Familie hat ein einfach und freundlich eingerichtetes Zimmer und teilt sich ein Bad mit einer anderen kleinen Familie. Für Ordnung muss sie selbst sorgen.

Für den Außenbereich plant Ines Bardeck einen Spielplatz. Er wird in einem Bereich liegen, direkt angrenzend an das Wäldchen, wo die Nachbarn nicht gestört werden. Nach den Wünschen für die Einrichtung gefragt erläutert Ines Bardeck, dass sie ganz dringend eine eigene Kita für die Kinder in ihrem Haus hätte.

Für die Einrichtungsleiterin ist klar: „Wenn sich Frauen nicht an Regeln halten, müssen sie die Einrichtung verlassen.“ Aufgenommen werden keine psychisch- oder suchtkranken Frauen und auch keine Frauen, die vor häuslicher Gewalt geschützt werden müssen. Dafür ist die Einrichtung nicht ausgelegt. Für die Mütter ist eines Besonders wichtig: „Struktur, Struktur, Struktur!“

Beim Rundgang durch die Einrichtung spürt man die Gelassenheit und Ruhe der Betreuerinnen im Umgang mit den Bewohnerinnen. Auch Ines Bardeck findet immer Zeit, wenn sie in der Einrichtung ist, mit den Müttern und Kindern persönlich Kontakt aufzunehmen. Man spürt, dass sie ihre Einrichtung und die Familien in ihr Herz geschlossen hat.

Die Frauen leben mit ihren zumeist sehr kleinen Kindern im Alter von 0 bis 12 Jahren (Mädchen auch bis zum Alter von 18 Jahren) im Gruppenverbund zusammen. Mit den Müttern werden ein oder zwei Kinder aufgenommen. Es gibt eine 24-stündige Betreuung durch sozial erfahrene Mitarbeiterinnen. Das oberste Ziel ist die möglichst schnelle Unterbringung in eigenen Wohnungen und die Erlangung einer Arbeitsstelle oder Ausbildung.

Thomas Moser
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Das Unternehmer-Netzwerk war dabei!

Tag der offenen Tür beim TCL

Am Sonntag, den 24. April war es wieder soweit: Viele Tennisclubs in Deutschland öffneten im Rahmen der Aktion „Deutschland spielt Tennis“ ihre Türen. Die gemeinsame Aktion feierte in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Mit dabei natürlich auch der TCL (Tennisclub Berlin-Lichtenrade Weiß-Gelb e. V.).  Der TCL nutzte die Gelegenheit, den Lichtenradern samt Familien zu zeigen, wie einfach es ist, in Lichtenrade Tennis bis ins hohe Alter zu spielen. Das konnten die kleinen und großen Besucher beim Tag der offenen Tür trotz des kalten Wetters in Clubhaus und der Halle am Franziusweg von 14 bis 18 Uhr „live“ erleben. Besonders erwähnenswert: Der weit über die Grenzen Lichtenrades hinaus bekannte Tenniskindergarten, der bereits Kindern zwischen von 2 und 7 Jahren Bewegungsabläufe, Ballgefühl und manches mehr vermittelt. „Schnupperer“ aller Altersklassen konnten mit Trainern oder beim Tri-Tennis erste Erfahrungen sammeln. Für Spieler mit etwas Erfahrung war das Messen der Aufschlagsgeschwindigkeit, wie man das von großen Tennisturnieren her kennt, eine besondere Herausforderung.

Das Angebot der TCL-Gastronomie wurde auch in diesem Jahr durch zahlreiche selbstgebackene Kuchen der Mitglieder ergänzt. Wer zu viel gegessen hatte bekam genügend Anregungen, die Kalorien durch Bewegung wieder los zu werden. So zeigte im vereinseigenen Fitnessraum eine Stepptanzgruppe Ausschnitte aus dem Repertoire. Für Fitnessinteressierte gab und gibt es individuelle Angebote der im TCL zugelassenen selbständigen Trainer. Nicht nur in Sachen Tennis, sondern bis hin zum Personal-Fitness.

UNL präsentierte „Jute Tat“

Ergänzt wurde der sportliche Part durch ein Rahmenprogramm von Mitgliedern und verschiedenen Ausstellungsständen: Kinderschminken, Riesenseifenblasen und Planetenbälle waren umlagert. Mit dabei waren auch Kooperationspartner des TCL: Tupperware, Energetix Magnetschmuck, Fairtrade, Roddys Tennisshop. Außerdem Schülerinnen und Schüler des Ullrich-von-Hutten-Gymnasiums mit ihrer Schülerfirma „Jute Tat“, die mit Unterstützung des Unternehmer-Netzwerkes Lichtenrade e. V. (UNL) für ihre Aktivitäten zur Eingliederung von Flüchtlingen geworben haben.

Trotz des ungemütlichen Wetters war das ein gelungener Tag für den Tennissport. Besonders interessant für die Organisatoren war, dass gerade Eltern, die ihre Kinder im Tenniskindergarten anmelden, ihre „alte“ Leidenschaft für den Tennissport zurückgewinnen. So bestätigt sich Tennis als Familiensport, der „um die Ecke“ in Lichtenrade viel Spaß machen kann.

Interessiert? Thomas Decker, der Schriftwart vom TCL freut sich über jeden, der beim TCL mal vorbeischauen will. Einfach unter 745 80 87 anrufen und eine Rückrufnachricht hinterlassen. Oder Sie senden eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Büro ist täglich besetzt - Bürgersprechstunde jeden Montag

Abgeordnete Bentele eröffnet Bürgerbüro an Bahnhofstraße

Hildegard Bentele ist seit Anfang der laufenden Legislaturperiode Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie ist über die Bezirksliste von Tempelhof-Schöneberg in das Abgeordnetenhaus eingezogen. Ihre politische Heimat war Friedenau, wo sie seit einigen Jahren ihr Abgeordnetenbüro in der Rheinstraße hatte. Nun will sie, nach den Wahlen im September 2016, für den Lichtenrader Wahlkreis 7 als Direktkandidatin in das Abgeordnetenhaus einziehen. Die Position für das Lichtenrader Direktmandat wurde frei, nachdem Nicolas Zimmer sich kurz nach der letzten Wahl beruflich umorientiert hat. Er ist jetzt Vorstandvorsitzender der Technologiestiftung Berlin.

Hildegard Bentele hat nach ihrem Studium in verschiedenen Aufgabenfeldern im Auswärtigen Amt und später in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gearbeitet. Sie hat zwei kleine Kinder und ist jetzt in der CDU-Abgeordnetenhausfraktion Sprecherin für Schul- und Europapolitik. Bentele gehört auch den entsprechenden Ausschüssen an. Sie freut sich auf ihre Kandidatur für Lichtenrade.

Das Lichtenrader Büro ist grundsätzlich täglich besetzt. Die Abgeordnete bietet jeden Montag eine Bürgersprechstunde an. Ein offener Bürgertreff wird freitags angeboten.

Als weitere Direktkandidaten für Lichtenrade treten Melanie Kühnemann (SPD), Heinz Jirout (Bündnis 90/Die Grünen) und Philipp Bertram (Die Linke) an (weitere Kandidaten sind der Redaktion nicht bekannt). Diese Kandidaten haben kein eigenes Büro, da sie zurzeit noch keine Abgeordnete sind.

www.hildegard-bentele.de

Thomas Moser
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Tauchen lernen

Tauchen lernen in Lichtenrade

Man muß nicht aus der Karibik kommen, um anderen das Tauchen beizubringen. Das beweisen die Lichtenrader Diana und Detlef Linek und sie versichern, dass Tauchen nicht so schwer ist, wie viele Menschen glauben.

Vor zwei Jahren machten sich die beiden Werbefachleute auch mit ihrem Hobby selbstständig und gründeten eine Tauchschule. Detlef Linek brachte damals schon reichlich Erfahrung als Tauchlehrer mit. Und sie möchten gern auch anderen ihr Hobby näher bringen. So soll der Einstieg für jemanden, der überlegt, tauchen zu lernen, durch die Tauchschule einfach gemacht.

„Wir bieten ein Schnuppertauchen in kompletter Ausrüstung für nur 30 Euro an“, erklärt Detlef Linek. Die Kosten hierfür werden bei einem anschließenden Grundkurs angerechnet. So kann man ohne großes Risiko das Erlebnis der ersten Atemzüge unter Wasser und die Schwerelosigkeittesten und lieben lernen.

Es werden neben den Grundkursen auch Kurse für Fortgeschrittene und Spezialkurse sowie Auffrisch-Programme (ideal vor dem Urlaub) angeboten.

Aber nicht nur das reine Tauchen, sondern auch Erste Hilfe Programme (EFR) werden in kleinen Gruppen gelehrt. Kleine Gruppen und somit ein maximales Maß an Sicherheit und Lernerfolg habe in dieser Tauchschule oberste Priorität und sei zum Regelfall geworden“, sagen die beiden Taucher.

„Bei den Tauchgängen sorgen wir dafür, dass ein PADI-Profi auf vier Schüler kommt, oftmals sind sogar zwei Profis mit der Ausbildung von 2-3 Schülern tätig. Die Mitarbeiter nehmen auch regelmäßig an Weiterbildungen teil, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die Kurse finden nach den PADI-Standards und -Verfahren statt.“ sagt Detlef Linek, der sich selbst in den letzten zwei Jahren vom Tauchlehrer zum Master Scuba Diver Trainer weitergebildet hat.

In den 2 Jahren hat die Tauchschule zahlreiche öffentliche Bewertungen von Tauchschülern gesammelt, die ausschließlich die gute und sichere Ausbildung loben. Besonders die ausgestrahlte Ruhe und Souveränität sowie Geduld werden besonders häufig erwähnt.

Neben der Tauchschule hier in der Region werden auch Gruppenfahrten ins Ausland angeboten.

Haben Sie Fragen, besuchen Sie doch einfach die Webseite www.tauchen-lernen-berlin.de oder lassen Sie sich unter 030 700 777 97 unverbindlich beraten.

Wer den direkten Kontakt bevorzugt, kann sich auch nach vorheriger Terminabsprache in der Taunusstraße 69
von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr unverbindlich beraten lassen.

Tauchschule Detlef Linek
Büroadresse (KEIN Ladenverkauf)
Taunusstraße 69, 12309 Berlin
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www.tauchen-lernen-berlin.de
Tel: 030 - 700 777 97
Fax: 030 - 700 777 66

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