Stellungnahme der BI Dresdner Bahn

BI: Wir reden vom Tunnel - Ohne Wenn und Aber

Die letzten Medienberichte sind für die Lichtenrader erschreckend. Nachdem man lange Zeit hoffte, dass alle Parteien und der Senat an einem Strang ziehen, um für Lichtenrade die Tunnellösung umzusetzen, mehren sich jetzt die Informationen, dass zumindest der Senat von diesem Ziel abzurücken scheint. Die BI Dresdner Bahn lädt deshalb zu einer Informationsveranstaltung.

Anfang des Jahres hatte der Vorstand der BI ein Gespräch beim neuen Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller. Das Thema Tunnel war für uns der wichtigste Grund des Treffens. Herr Müller lehnte ihn nicht ab, hat sich aber auch nicht für ihn starkgemacht. Inzwischen ist fast wieder ein Jahr vergangen und passiert ist - NICHTS!!

In zahlreichen Äußerungen der Senatsmitglieder wird aber deutlich, dass der jetzige Senat der sich nach den Abgang Wowereits gebildet, hat von der Vereinbarung im Koalitionsvertrag das die Dresd-ner Bahn im Bereich Lichtenrade in Tunnellage gebaut werden soll abrücken will!

Aus unserer Sicht ein Bruch des Koalitionsvertrages! Wir sind nicht bereit dies Kommentarlos hinzunehmen!

Die Äußerungen verschiedener Mitglieder des Senats lassen darauf schließen, dass hier nach Absprache mit der Bahn ein Tunnelbau auf jeden Fall vermieden werden soll. Dabei ist man sich auch nicht zu schade, wider besserem Wissen, Bauformen, die von uns seit 15 Jahren nicht mehr gefordert wurden, hervorzukramen! Die Äußerung von Staatssekretär Gaebler und dem Bausenator, das hunderte LKW Lichtenrade verstopfen und dass die S-Bahn nach Blankenfelde JAHRELANG während des Tunnelbaus nicht mehr fahren könnte, sind Abwehrbehauptungen die durch NICHTS bewiesen werden können.

Wir fordern, seit mehr als 15 Jahren, den Tunnelbau im SCHILDVOTRIEB, so wie in der Mitte Berlins, von der Buckower-Chaussee bis zur Landesgrenze! Kein LKW mit Sand oder Baumaterial müsste dann durch Lichtenrade fahren. Die S- Bahngleise bleiben unverändert, auch der Bahnhof Lichtenrade und das gesamte Umfeld werden nicht angefasst!

Also! Was soll das Geschwafel von Jahrelanger Unterbrechung der S-Bahn und den Problemen in Lichtenrade mit hunderten LKW! Auf einer Veranstaltung am 4. November im Gemeinschaftshaus Lichtenrade stellen wir Ihnen unsere Forderung vor! Wir werden alle Vorstellungen des NEUEN Bausenators im Detail wiederlegen.

Wir werden zusammen mit Vertretern aus dem Bundesministerium für BAU, dem Berliner Senat und der Bahn nochmals klar zeigen was wir für die Menschen Lichtenrades wollen! Bis dahin werden auch Schüler aus der Oberschule in Lichtenrade Anwohner befragen! Das Ergebnis werden wir vor-stellen. Wir wollen dort unmissverständlich klarmachmachen warum wir einen Tunnel und in welcher Bauform fordern! Senat, Bund und Bahn muss klargemacht werden dass eine ebenerdige Bauform nicht mehr zeitgemäß und für die Menschen nicht mehr zumutbar ist! Ohne Wenn und Aber!

Wir wollen in Lichtenrade keinen zweiten BBI mit ständigen Katastrophenmeldungen! Wir wollen eine solide Bauweise ohne Wenn und Aber! Eine Bahnverbindung Für Fahrgäste und Anwohner! Also 4. November 2015 Gemeinschaftshaus Lichtenrade 19.30 Uhr.

Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn, Der Vorstand Manfred Beck, Vorsitzender

Einweihung durch Dr. Sibyll Klotz

Informations-Pylon für Bahnhofstraße

Die Bahnhofstraße hat einen neuen Informations-Pylon am Standort Bahnhofstraße 50 Ecke Rehagener Straße, der am 4. September wurde der Öffentlichkeit übergeben wurde.

Die symbolische Einweihung erfolgte durch Dr. Sibyll Klotz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung: „Es macht mich schon ein wenig stolz, dass wir in unserem Fördergebiet diese in Berlin bisher einzigartige Informationsmöglichkeit für die Menschen in der Bahnhofstraße und in Lichtenrade bieten können. Durch diesen Pylon ist eine dauerhafte Information der Öffentlichkeit zu den Entwicklungen im Rahmen von Aktive Zentren gegeben.“

Die Idee zur Einrichtung einer besonderen Infomöglichkeit zu „Aktive Zentren“ an der Bahnhofstraße wurde in der Bürgerkonferenz im Januar 2015 geboren und im Expertenworkshop Mitte Februar aufgegriffen. Nach einer Begehung durch die Fachämter und die Polizei wurden mehrere Standorte für tauglich befunden. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass nur eine minimale Einschränkung der Fußgänger erfolgt und die Sicherheit am Standort gewährleistet ist. Die zweite Steuerungsrunde favorisierte im März 2015 den jetzigen Standort. In einem Ausschreibungsverfahren wurde der Pylon entwickelt und beauftragt, die Finanzierung erfolgt bereits über das Förderprogramm „Aktive Zentren“.

„Ich bin sicher, dass bald viele neue Infos und Termine für Interessierte unter der Rubrik Aktuelles zu finden sein werden – der nächste wichtige Schritt ist ja die Beauftragung der Projektsteuerung und des Geschäftsstraßenmanagements.
Danach werden wir so schnell wie möglich ein Vor-Ort-Büro einrichten und die Ansprechpartner persönlich präsentieren“, so Dr. Sibyll Klotz.

Thomas Moser
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Lange stand die Zeit still...

Schnelle Reparatur

Irgendwie läuft man immer daran vorbei und wundert sich. Die Uhrzeit stimmt doch nicht.

Die Uhr vor NETTO in der Lichtenrader Bahnhofstraße, die im unteren Bereich Werbeflächen hat, funktioniert  schon seit einiger Zeit nicht mehr. Nach irgendwelchen Straßenarbeiten auf der Bahnhofstraße blieb die Zeit in Lichtenrade stehen, nein, genauerweise gesagt nur die Uhr blieb stehen. Aber man gewöhnt sich halt daran. Aber irgendwann schrieb ich doch eine Mail an die Betreiber der Uhr.

Und nach nur wenigen Stunden meldete sich DSM Zeit und Werbung GmbH (Ströer Out-of-Home Media AG, Deutschlands Spezialist für Außenwerbung) und sagte innerhalb von einigen Tagen die Reparatur zu. Wenn das keine schnelle Reaktionszeit ist. Manchmal lohnt es sich halt wirklich, wenn man sich einer Sache annimmt.

Thomas Moser
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Jan-Marco Luczak: Bezirk gefährdet Gemeinschaftshaus

Bürgermeisterin Schöttler: „Es gibt gar keinen Beschluß dazu“

Seit einigen Tagen wird in den sozialen Netzwerken mobil gemacht, weil der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, vorgeworfen wird, dass sie die Existenz vom Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Barnetstraße Ecke Lichtenrader Damm, und des Bürgeramtes in der Briesingstraße infrage stellt. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler wehrt sich gegen die Darstellung.

An die Speerspitze der Aktion hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak gesetzt und wird in vielen Kommentaren unterstützt. „Hände weg vom Gemeinschaftshaus, Frau Schöttler!“, warnt er und in einer Pressemitteilung heißt es: „Die CDU wehrt sich massiv gegen die drohende Schließung des Gemeinschaftshauses am Lichtenrader Damm“, und beruft sich auf einen Entwurf des Haushaltsplanes für den bezirk, in dem die SPD-Bezirksbürgermeisterin die „Aufgabe des Gemeinschaftshaus Lichtenrade und/oder perspektivisch auch Briesingstraße vorstellt, um Kosten zu sparen.“

Gegen diese Darstellung wehrt sich Angelika Schöttler vehement: „Das ist einfach nur Polemik und Panikmache ohne Inhalt! Und das Schlimme ist, dass die CDU das auch weiß!“ Weiter erläutert die Bürgermeisterin, ausgehend von der schlechten bezirklichen Finanzsituation: „Im Beschluss des Bezirksamtes stehen viele Prüfaufträge zu Immobilien, Personal und Zuwendungen.“ Dazu zähle auch die Prüfung, ob das Gemeinschaftshaus oder die Briesingstraße, so wie sie zur Zeit arbeiten, die kostengünstigste Variante für den Bezirk darstellten bis hin zur Prüfung, ob eine Schließung machbar wäre. Das heißt auch, betont sie, „Es gibt keinen Beschluss und überhaupt keinen Grund einen solchen herbeizureden“. Als Teil einer Prüfung zähle natürlich u. a. eine Untersuchung, wie es für die derzeitigen Nutzer weitergehen kann und soll.“

Danach handelt es sich bei dem Prüfauftrag um einen Beschluss des Bezirksamtes, in dem CDU, SPD und die Grünen vertreten sind.

Die Aussagen der CDU sieht Angelika Schöttler völlig aus dem Zusammenhang gerissen und erläutert: „Davor steht, dass dies zu prüfen ist. Und danach steht der Zusatz „Mehrfachnutzung von Schulen als Veranstaltungsort“.
Dazu sind generelle Prüfaufträge für die verstärkte Mehrfachnutzung von Immobilien (Jugend, Schule, Soz), also der Fachgebäude, in Auftrag gegeben worden. Mein Ziel ist es, alles so effizient wie möglich zu erledigen und die Immobilien so gut wie möglich auszulasten. Dann können wir vielleicht sogar auf ein Gebäude verzichten und keiner merkt es!

Geht das nicht, bleibt das Gebäude bestehen. Aber auch kleine Veränderungen in der Organisation eines Gebäudes können finanziell große Wirkungen haben.“

Angelika Schöttler kritisiert: „Die CDU weiß auch ganz genau, dass der Mietvertrag für die Briesingstraße gerade vom Bezirksamt für weitere fünf Jahre verlängert wurde“. Das Gemeinschaftshaus habe im gesamten Bezirksamt einen hohen Stellenwert, aber nicht wegen des besonders schönen Gebäudes, sondern wegen der dort stattfindenden Veranstaltungen!

Der Wahlkampf, der in Berlin für 2016 ansteht, nimmt offensichtlich für Lichtenrade jetzt schon Fahrt auf. Jan-Marco Luczak erklärt zur Finanzlage: „Wir werden nicht zulassen, dass die Lichtenrader jetzt die verfehlte Finanzpolitik von Rot-Grün im Bezirk ausbaden müssen. Als Frau Schöttler ihr Amt übernommen hat, verfügte der Bezirk über finanzielle Reserven von etwa 17 Millionen Euro.

Über Jahrzehnte gewachsene Strukturen in den Ortsteilen dürfen nicht zerstört werden, nur um kurzfristig Haushaltslöcher zu stopfen.“

Bürgermeisterin Schöttler sieht es ganz anders: „Die CDU hat keine eigenen Ideen zur strukturellen Verbesserung des Haushaltes. Ihr altes Rezept heißt weiterhin Personalabbau. Dann hätten wir heute 180 Mitarbeiter weniger und damit viele Immobilien ohne Personal. Welche Angebote für die Bürger dann entfallen wären, soll sich jeder selbst aussuchen. Es wären jedenfalls sehr viele.“

Thomas Moser
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Ergänzender Hinweis, der kurz nach der Veröffentlichung von Dr. Jan-Marco Luczak einging: „Hinweis zum Haushalt: Die Vorlage kommt von Frau Schöttler als zuständiger Dezernentin im Bezirksamt. Die Vertreter der CDU haben dem Entwurf von Frau Schöttler NICHT zugestimmt!“

Erst im Frühjahr 2016 soll der Schaden behoben sein

Reparatur des Lichtmastes zieht sich über ein Jahr hin

Geht den Lichtenradern bald ein Licht auf? - Das mit dem Licht ist im wörtlichen Sinne gemeint. Aber etwas wird es wohl noch dauern. Aber der Reihe nach...

Es gibt immer wieder Dinge, die einem auffallen und auch ärgern können, aber irgendwie gehören sie dann doch zum Alltagsbild. „Tatort“ ist in diesem Fall die Mittelinsel Barnetstraße Ecke Lichtenrader Damm.

Seit Sommer 2014 (!) ist im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall der Beleuchtungsmast, der auch gleichzeitig für die Ampel genutzt wird, nicht mehr ordnungsgemäß in Betrieb. Der Mast wurde abgesägt und für die Ampel gibt es ein provisorisches Gestell. Somit ist man offensichtlich einer Verkehrssicherungspflicht nachgekommen. Aber dieser Zustand dauert jetzt schon über ein Jahr an und der Lichtmast ist bis dato nicht erneuert worden.

Nun kann man sagen, ist ja nur ein Lichtmast und doch egal. In der Nähe sind jedoch zwei Schulen, die Carl-Zeiss-Oberschule und das Georg-Büchner-Gymnasium. Auch queren hier Kinder vom Jugendclub, viele ältere Mitbürger und Besucher vom Gemeinschaftshaus Lichtenrade die Kreuzung. Besonders zur dunklen Jahreszeit, die ja wieder ansteht, wäre doch eine gut beleuchtete Mittelinsel wichtig und hilfreich.

Der aufmerksame Lichtenrader Andreas Gaska hat sich mit dem Zustand jedoch nicht abgefunden. Ihn ärgerte das nicht nur, sondern er fragte öfters beim Bezirksamt und bei der offensichtlich zuständigen Vattenfall AG nach. Bereits im Herbst erhielt er von Vattenfall den Hinweis, dass dies dort mit „Hochdruck bearbeitet“ wird.

Für die Kosten dürfte ja die Versicherung des Verursachers aufkommen. Umso weniger war es verständlich, warum in dieser langen Zeit noch nichts passiert ist.

Gaska wendete sich an uns und bat um Hilfe. Auf unsere allgemeine Störanfrage erhielten wir eine automatisierte Antwort. Solange wollten wir nicht warten und wendeten uns direkt an die Pressestelle, die innerhalb eines Tages reagierte. Hier bekamen wir die Auskunft, dass es wegen der Kombination Ampel und Lampe, auch bei der Zuständigkeitsfrage, etwas schwieriger war. Entsprechende Vorschriften für solche Anlagen hätten sich außerdem verändert. Der entsprechende Mast ist auch eine Sonderanfertigung. Der Auftrag ist mittlerweile erteilt worden. Die Installation wird aber erst im Frühjahr 2016 erfolgen.

So muss die dunkle Jahreszeit noch überbrückt werden. Jedenfalls kann man jetzt hoffen, dass im nächsten Jahr den Lichtenradern auch an dieser Kreuzung ein Licht aufgehen wird.

Thomas Moser
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