„Kunst trifft Wein“ - 1. bis 3. Mai am Dorfteich

Lichtenrader können ihre Maibäume selbst gestalten

In Berlin gibt es bis jetzt keine Maibaum-Tradition. Vielleicht ändert sich dies durch eine neue Lichtenrader Initiative.
Um auf den 6. Lichtenrader Maientanz „Kunst trifft Wein” vom 1. bis 3. Mai am Lichtenrader Dorfteich hinzuweisen, planen die Organisatoren die Aufstellung von mehreren Maibäumen, die mit Birke umkränzt und dann künstlerisch geschmückt werden sollen.

Der festliche Charakter beim Lichtenrader Maientanz soll wieder durch viel Kunsthandwerkliches und Künstlerisches geprägt werden. Die Maienbäume sollen auf dafür schon eine erste Einstimmung sein.

Schulen sind eingeladen, bei der Gestaltung der Maibäume zu helfen. Aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger und besonders Kinder werden zum öffentlichen „Gute-Laune-Basteln“ am 11. April von 10 bis 13 Uhr eingeladen. Treffpunkt ist neben der Pumpstation am Café Obergfell, Alt-Lichtenrade 140. Bei Regen trifft man sich beim Inder nebenan.  Die Aktion ist für den Maibaum auf dem Mittelstreifen Lichtenrader Damm Ecke Goltzstraße gedacht.

Es soll allerlei Frühlinghaftes wie Blumen, Blätter, Schmetterlinge, Bienen u.a. gemalt werden. Es wird gebeten, dass Schere und Buntstifte mitgebracht werden. Malpapier wird von Sponsoren gestellt. Fast alles ist möglich und erlaubt. Wer schon vorher kreativ werden und die hübschen Zeichnungen selbst anhängen mag, darf dies jederzeit gerne tun: Der Maibaum steht ab April nach Absprache zum Schmücken bereit! Für die Wetterbeständigkeit ist das Laminieren der Kunstwerke nicht zu vergessen! Oder man kann seine kleinen Frühlingswerke zum Basteltermin abgeben und laminieren und anhängen lassen.

Denn es gibt auch noch weitere Bäume zu schmücken Mariendorfer Damm Ecke Körtingstraße, Nahmitzer Damm Ecke Hildburghauser Straße und Lichtenrader Damm Ecke Buckower Chaussee.  Für die Aktion zeichnen die Lichtenrader Künstler Sylvia Zeeck und Doris Deom verantwortlich. Zusätzlich ist in der Bahnhofstraße ein besonderer künstlerischer Maibaum geplant.

Sylvia Zeeck, die schon viele Kunstaktionen in und für Lichtenrade durchgeführt hat, verrät schon soviel: Es soll ein „Mai-Blumenbaum“ werden. Eine riesenhafte Blume wird entstehen, die sich circa vier Meter in den Himmel reckt. Blume und Blätter aus Kaninchendraht winden sich um den Mast, der schon als Kunstweihnachtsbaum auf der Bahnhofstraße seine Dienste geleistet hat. Sylvia Zeeck möchte vielleicht daraus ein Projekt mit Jugendlichen machen: „Durchwoben von farbiger Transparentfolie und Bändern möchte ich versuchen, den Blättern Volumen und Farbe zu geben.“ Obwohl die Arbeiten noch nicht begonnen haben, steht der Baum schon fast fertig geschmückt im Kopf der Künstlerin. Der Maientanz wird wieder von Family & Friends mit der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße, in Kooperation mit der BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg und der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49 durchgeführt. Auch der Trägerverein Volkspark Lichtenrade ist wieder dabei. Von dort kommen die Birkenzweige und auch viele benötigte Verbrauchsmaterialien.

Man kann gespannt sein, wie die Maibäume den Frühling in Lichtenrade einläuten.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
Lichtenrader Internetzeitung - Nachrichten und vieles Neues

Nach Ostern, 7. bis 10. April:

Zum 9. Mal finden die Waldwochen statt

Die Lichtenrader Waldwochen finden seit neun Jahren unter der Leitung von Gerhard Moses Heß statt – entstanden aus der Entdekkung, dass das Landschaftsschutzgebiet am Stadtrand mit seiner vielfältigen ‘wilden’ Natur besondere Chancen bietet, den heutzutage so eingeschränkten Bewegungsraum unserer Kinder zu erweitern:

„Wir brauchen bloß Wald und Feld vor unserer Haustür zu nutzen, anstatt in die Ferne zu schweifen!“, sagt Gerhard Moses Heß und betont, dass „diese Chance auch 25 Jahre nach dem Mauerfall noch viel zu wenig genutzt
wird“.

Die Waldwochen basieren auf einem bewährten Konzept: Bewegen, spielen, entdecken und forschen in der freien Natur in altersgemischten Kindergruppen mit wetterfester Kleidung und gesundem Picknick unter fachgerechter Anleitung.

Das Programm der diesjährigen Osterwaldwoche von Oster-Dienstag bis Freitag, 7. bis 10. April, 9 bis 15 Uhr umfaßt vier Tage im Landschaftsschutzgebiet am Stadtrand für Kinder ab 4 J. mit Entdeckungen und Spielen in der Natur, Schnitzen, Klettern, Sägen, Waldhüttenbau, Picknick unterm Zeltdach, Expedition ins versunkene Osdorf und zum Abschluss wird ein großes Lagerfeuer entzündet.

Der Kostenbeitrag beträgt pro Kind 70 Euro, für Geschwisterkinder 60 Euro und für Berlin-Pass-Kinder 50 Euro.
Treffpunkt: Lortzingclub, Lichtenrade, Lortzingstr.16

Infos und Anmeldung: Tel. 0163 / 34 17 053, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Haus Salem feiert in diesem Jahr sein 20.

Ehemalige Salem Kita-Kinder gesucht

In diesem Jahr feiert die Kita Haus Salem 20jähriges Jubiläum. 1995 wurde sie im ehemaligen Mutterhaus Salem eröffnet und gehört heute zum Träger Kindertagesstätten Süd-West Eigenbetrieb von Berlin.

Dies soll mit verschiedenen Festakten gefeiert werden. Dazu werden ehemalige Kinder eingeladen. Kinder, die diese Kita von 1995 bis 2014 besucht haben, können sich melden, mit einem Foto vorbei kommen und sich über Einladung zu einem Jubiläumsfest im Juni 2015 freuen.

Außerdem gibt es im Juni ein großes Jubiläumsfest mit allen Kindern und Eltern, welche in der Kita Haus Salem aktuell betreut werden.

Im Herbst treffen sich zusätzlich noch alle Erzieherinnen mit ehemaligen Kolleginnen zu einem Fest.

Ehemalige Kinder und ihre Eltern können sich melden unter: (030)290 276 080 oder unter
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20 Jahre Kabarett Korsett

Schwatzhaft, streitsüchtig oder neu-Gierig und immer spannend

Der Name Kabarett Korsett steht seit seiner Gründung als Markenzeichen für all die Frauen, die mit ihren Darbietungen im Laufe der Jahre sich immer wieder neu erfunden und so das Kabarett geprägt haben.

Es wurde vom damaligen Kulturstadtrat in Berlin-Tempelhof, Klaus Wowereit, im Rahmen des Frauenmärz als Volkshochschulkurs „Kabarett für Frauen“ ins Leben gerufen. Das Bühnendebüt fand unter der Leitung der Dozentin Ute Zimmermanns mit viel Erfolg im März 1995 statt.

Die Damen bezeichneten sich im ersten Programmheft als „zum einen sehr interessiert, neu-Gierig und bühnengeil, zum anderen aber schwatzhaft, streitsüchtig und ahnungslos“.
Trotz der Unterschiede verfolgten die Frauen aber ein gemeinsames Ziel, sich in keinster Weise einengen zu lassen, sondern befreit und ganz unverblümt auf der Bühne eigene Interpretationen vortragen zu können. Die jüngste Rebellin kam dann auf den Namen „Korsett“. Somit war das „Kabarett Korsett“ geboren.

Es ist wohl schon eine Besonderheit, dass diesem Kurs „Kabarett für Frauen“ auch nach 20 Jahren noch nicht die Puste ausgegangen ist. Im Gegenteil, noch immer sind die Frauen heiß darauf, all die gesellschaftlichen und politischen Ungerechtigkeiten sowie deren Auswirkungen auf der Bühne vorzutragen. Auch in Zukunft werden sich die Damen wohl kaum in ein Korsett einschnüren lassen.

Die teilnehmenden Frauen schaffen es nach Beendigung eines Halbjahres, mit dem stets zur Hälfte neuen Programm das Gemeinschaftshaus in Berlin-Lichtenrade, das mit knapp 400 Sitzplätzen bestückt werden kann, zweimal im Jahr an drei Tagen bei freiem Eintritt komplett zu füllen. Somit unterhält das Kabarett Korsett jährlich etwa 2400 Leute mit selbst geschriebenen Texten, die talentvoll von der Dozentin und Regisseurin Dorothee Wendt für die Bühne in Szene gesetzt werden. Die musikalische Begleitung übernimmt Erik Kross. Als Meister seines Fachs schafft er es, den Damen immer wieder wundervolle Töne zu entlocken.

Das Jubiläumsprogramm wird ein Mix der letzten 20 Jahre, bei denen auch ehemalige Kabarettmitglieder ihren Platz finden. Vieles aus den letzten Jahren ist dabei noch genauso aktuell wie heute. Für alle Beteiligten sind die Bühnenauftritte mit viel Arbeit verbunden. Denn zu einem erfolgreichen Programm gehört nicht nur der Auftritt, sondern eine erhebliche Vorarbeit, die geleistet werden muss, damit Sie liebes Publikum ein tolles Programm erleben dürfen.

Aber am Ende eines jeden Auftrittes sind alle Anstrengungen vergessen, denn dann kommt das Highlight. „Der Applaus des Publikums“ „Zum Jubiläum erscheint eine DVD mit Aufzeichnungen aus 20 Jahre Kabarett Korsett“

Eintritt frei – Vorbestellung erforderlich
E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Petra Tschorn) Telefon: (030) 886 77 322 (Iris Oldenburg)

Termine der Aufführungen zum Jubiläum im Gemeinschaftshaus Lichtenrade.
April:
Samstag, 25. April, 20.00 Uhr u.
Sonntag, 26. April, 16.00 Uhr
Mai:
Fr. 29. u. Sa. 30. Mai, 20.00 Uhr,
So. 31. Mai, 16.00 Uhr

Vor 500 Jahren wurde Hl. Theresa geboren

Gespräch über die ‘Agentin Gottes’

Zu einer ganz besonderen Begegnung laden die evangelische Kirchengemeinde Lichtenrade und die katholische Pfarrgemeinde Salvator am Donnerstag, dem 9. April ein in den Pfarrsaal der Salvatorkirche ein.

Anläßlich des 500. Geburtstages von Teresa de Cepeda y Ahumada wird Linda Maria Koldau, Professorin für Kulturgeschichte, gemeinsam mit dem Übersetzer sämtlicher Schriften Teresas, P. Ulrich Dobhahn, Deutscher Karmeliten-Provinzial, nach Lichtenrade kommen und für einen Vortrag und ein Gespräch über die ‘Agentin Gottes’ zur Verfügung stehen.

Teresa de Cepeda y Ahumada wurde am 28. März 1515 im spanischen Avila im Haus eines Konversen geboren. In einem Jahrhundert, das wir heute vor allem als Reformationszeitalter kennen, herrscht im Spanien des ‘Goldenen Zeitalters’ unter Karl V. die Inquisition, eine Art Religionspolizei.

Klöster sind vielfach ein Ort, wo die Frauen der höheren Gesellschaft Freiheit finden, wenn sie nicht in eine Heirat einwilligen wollen. Glauben folgte festen dogmatischen Regeln.

Teresa setzt sich jedoch bald nach dem Eintritt in das Menschwerdungskloster damit auseinander, was die gesuchte Nähe zu Gott wirklich bedeuten kann. Mit 23 Jahren erkrankt sie schwer, es kommt zu einem Scheintod und einer anschließenden drei Jahre dauernden Lähmung.

12 Jahre später erlebt sie mit 39 eine bewegende innere Begegnung. Ihr folgen weitere und der Entschluss gegen die Spielregeln des Ordens und der Gesellschaft eine Neugründung im Geist der Gründer des Karmel anzustreben.  Nach Gründung von 17 Klöstern und heftigen Auseinandersetzungen mit dem Mutterorden stirbt Teresa 1582.

40 Jahre später wird sie heilig gesprochen und 1970 als erste Frau mit dem Titel einer Kirchenlehrerin geehrt.

Linda Maria Koldau, Professorin für Kulturgeschichte, hat sich vom Leben Teresas faszinieren lassen und darüber im Verlag C.H.Beck ein aktuelles Buch veröffentlicht. Ganz weltlich interessiert Sie sich für die Frau, die ohne theologische Bildung ihrem Herzen folgte. Trotz ihrer gesundheitlichen Belastung nahm sie zeit ihres Lebens unendliche Strapazen auf sich, um der Stimme in ihrem Inneren zu folgen.

Einladung zu einer Begegnung Pfarrsaal Salvator-Kirche Do., 9. April, 19 Uhr Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1, 12307 Berlin

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