Stadtrat Krüger wehrt sich:

„Feste sind Chance für Lichtenrade“

Einleitend stellt Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) fest, dass die Genehmigung von Straßenfesten durch die  Straßenverkehrsbehörde erfolgt. Konkret heißt dies: für die Bahnhofstraße ist die „Verkehrslenkung Berlin (VLB)“ und für den Bereich um den Dorfteich die bezirkliche Straßenverkehrsbehörde zuständig.

Krügers Bau-Behörde prüfe als sogenannter „Straßenbaulastträger“, ob den beantragten Nutzungen durch Veranstaltungen keine überwiegenden öffentlichen Interessen entgegen stehen. „Diese Überprüfung erfolgt unabhängig des nun hier diskutierten Konzeptes,“ so Krüger.

Im Februar 2014 wurde im Bezirksamt ein Konzept beschlossen, wie bei überschneidenden Anträgen zukünftig anhand von Kriterien eine Auswahl erfolgen kann. Zentral soll ein Veranstaltungskonzept stehen, dass technisch die Abläufe der Veranstaltung, aber auch inhaltlich den saisonalen oder regionalen Bezug herstellen soll. Somit stelle die Einbindung von örtlichen Vereinen und Initiativen ein zu berücksichtigendes Kriterium dar.

Das Bürgerforum hatte für das Weinfest 2014 ein überzeugendes Konzept vorgelegt und bekam nach Auswahl den Zuschlag für die Bahnhofstraße; jedoch noch keine Genehmigung! Diese erfolgt durch die VLB, so Krüger.
Leider hätte sich danach die Situation ergeben, dass von der VLB keine abschließende Aussage zur Bausituation in der Bahnhofstraße zum Zeitpunkt der beantragten Veranstaltung abgegeben werden konnte. Neben den Mitwettbewerbern hätte das Bürgerforum ersatzweise die Durchführung der Veranstaltung am Dorfteich beantragte. „Da die Bauarbeiten, zumindest vorläufig, termingerecht beendet werden konnten, war die Entscheidung mit dem Weinfest in der Bahnhofstraße abgesichert“.

Family & Friends habe die Durchführung des Weinfestes am Dorfteich und ebenfalls ein schlüssiges Konzept vorgelegt. Der Maientanz sei von diesem Veranstalter auch schon am Dorfteich durchgeführt worden und es habe keine Anwohnerbeschwerden und Schädigungen gegeben. Krüger: „Im Gegenteil, dass Fest erfuhr eine breite Unterstützung, wurde auch von verschiedenen örtlichen Initiativen und Vereinen getragen und insgesamt sehr positiv bewertet.“ Die Feste sind zudem getrennt und nicht für eine Straße oder für einen Straßenzug beantragt worden. „Aus Sicht des Straßenbaulastträgers es keine rechtlichen Gründe zur Versagung der Genehmigung.“

Für den Dorfteich gelte das Grünanlagengesetz, das auch uneingeschränkt Berücksichtigung fände, wie Daniel Krüger erläutert. Außerdem sieht er, dass „die zwei Feste eine Chance für Lichtenrade sein können und nicht unbedingt miteinander zu vergleichen sind“. Daniel Krüger: „Die Bahnhofstraße bildet eher eine vorstädtische Gebietskulisse ab, Alt-Lichtenrade ist durch seinen dörflichen Charakter geprägt.“

Für Daniel Krüger ist aber auch klar: „Das Konzept des Bezirksamtes muss sich der Praxis stellen.“ Er will die Erfahrungen abwarten und sieht das Konzept keinesfalls in Stein gemeißelt.

Krüger stellt eindeutig fest: „Ich bin kein Veranstaltungsstadtrat.“ Damit will er auch der Kritik zu begegnen, hier würden wirtschaftliche Folgen für die Veranstalter unberücksichtigt gelassen. „Die Verantwortung liegt beim Veranstalter, das wird auch zukünftig so bleiben,“ so Krüger.

Dackelranch Lichtenrade im Miethepfad lädt ein:

Schnelle Dackel rennen zum 36. Mal um die Wurst

Auf der Dackelranch in Berlin Lichtenrade kann man am Sonntag ,dem 7. September, zum 36. Mal schnelle Renndackel mit kurzen Beinen und fliegenden Ohren bewundern. Dann geht es beim Dackelrennen wieder um die Wurst, und das im wörtlichen Sinne, zumindest für die vierbeinigen Mitstreiter.

Gestartet wird in den Klassen:
Welpen, Normalschlag und Zwergdackel sowie Senioren. Die Welpen und Senioren laufen 25 Meter, ansonsten wird über 50 Meter sein Bestes gegeben.

Zum Anfeuern der eigenen Hunde dürfen Herrchen oder Frauchen gerne auch einen Teil der Strecke voraus laufen oder hinter dem Ziel warten.

Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und was den Dackel besonders erfreuen wird, ein Würstchen.  Für die drei Besten aus jeder Klasse gibt es dazu einen Pokal.

Teilnahmeberechtigt sind nur Dackel mit gültigem Impfausweis.  Dieser ist unbedingt mitzubringen und am Einlass vorzuzeigen. Das gilt auch für alle anderen Besuchshunde! Darauf achtet die Tierärztin ganz besonders.

Die Anmeldegebühr beträgt 18 Euro. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer (030) 802 94 58 oder (030) 74 10 48 92 entgegen. Am Rennsonntag selbst kann bis 12 Uhr nachgemeldet werden.

Für das leibliche Wohl der Zuschauer ist natürlich auch gesorgt. Kaffee und selbstgebackener Kuchen, Eis, Leckeres vom Grill, alkoholfreie Getränke sowie Bier vom Fass werden zu moderaten Preisen angeboten.

Darüber hinaus wartet eine reichhaltige Tombola mit wertvollen Preisen auf die glücklichen Gewinner.

Jetzt heißt es nur noch Daumen drücken damit das Wetter mitspielt, dann können Dackelbesitzer oder Interessenten einen interessanten Familientag auf der Dackelranch Lichtenrade, Miethepfad 11 am S Bahnhof Schichauweg erleben.

Einlass ist um 10 Uhr. Die Rennen starten um 11 Uhr.

„Wir freuen uns auf unsere Gäste mit und ohne Hund und natürlich auf die vierbeinigen Sportler.“, sagt das Team der Dackelranch, 36. Dackelrennen Lichtenrade Sonntag, 7. Sept., ab 10 Uhr Miethepfad 11

Ausstellung Freilandlabor

Unser Papier

Papier ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Oft machen wir uns nur wenig Gedanken, dass es aus dem Naturstoff Holz hergestellt wird und für unseren Papierverbrauch immer mehr Wälder auf der Erde verschwinden. Jährlich verbraucht jeder Deutsche über 200 kg Papier.  Für 1 kg Papier werden ca. 2,2 kg Holz benötigt.

Inzwischen verschwinden große Teile von Urwäldern, z.B. in Südamerika, Indonesien, Kanada, u.a. auch für die Herstellung von Papier. Dies hat gravierende Folgen für unser Klima, aber auch andere ökologische, ökonomische und soziale Folgen.

Wir als Verbraucher haben es in der Hand, mit dem Rohstoff Holz sorgsam umzugehen. Papier sparen und Recyclingpapier verwenden heißt die Devise!  Die Ausstellung von der Initiative „Papierwende-Netzwerk Berlin“ gibt Informationen über Papierherstellung, den Verbrauch und seine Folgen und was man selbst tun kann. Sie ist bis zum 26. Oktober im Ausstellungspavillon des Freilandlabors Britz im Britzer Garten zu sehen.

Öffnungszeiten unter www.freilandlabor-britz

Informationen zum Thema Papier unter : www.papierwende-berlin.de

Lesung mit rbb-Moderator Daniel Gäsche

Lichtenrader Autor liest in der Motzstraße

Der Lichtenrader Buchautor und rbb-Moderator Daniel Gäsche hat im März 2014 sein letztes Buch „Eingereist und abgetaucht: Illegal in Deutschland“ herausgebracht. Daniel Gäsche ist mit einer Brasilianerin verheiratet und für das Thema sensibilisiert.

Am 4. September 2014, um 18.30 Uhr, wird es in der Harnackschule Berlin, Motzstraße 5, 10077 Berlin, eine Lesung geben. Daniel Gäsche gestaltet seine Lesung immer sehr interessant.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
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Zum Buch:

Die Ausweise, bitte eine Streife der Bundespolizei stoppt in Brandenburg einen polnischen Kleintransporter. Mit an Bord: Ein junger Inder. Ohne Papiere. Seit sieben Jahren auf einer Odyssee quer durch Europa unterwegs. Für uns existiert er nicht. Ein junger Brasilianer lebt seit zehn Jahren ohne Papiere in Deutschland, schläft in eiskalten Kellern, putzt Büros.

Er träumt davon, eines Tages aus dem Schatten treten und ganz normal durch Berlin gehen zu können.  Illegale. Sichtbar und doch unsichtbar. Tausende. Hunderttausende, über eine halbe Million?

Sie arbeiten billig für uns. Immer in Angst. Rechtlos. Krank sein ein Albtraum. Sie dürfen nicht auffallen, denn sonst sind sie am Ende. Sind sie Kriminelle? Wie Mörder oder Diebe? Nur, weil sie keine Papiere haben? Was wissen Sie eigentlich über Ihre Putzfrau, Ihre Babysitterin, den Status des Banknachbarn Ihres Kindes?

Daniel Gäsche hat sich auf Spurensuche begeben. Er hat Menschen begleitet, die als illegal bezeichnet werden, ihre Schicksale gehört und ihren täglichen Kampf mit der Angst miterlebt. Er war dort, wo diese Menschen Schutz
und Hilfe finden, und dort, wo sie enden, wenn sie erwischt werden.  Er befragte Politiker, Kirchenvertreter, Polizisten und Ärzte. Erstaunlich: Alle erkennen Handlungsbedarf. Was also tun?

Daniel Gäsche Eingereist und abgetaucht Illegal in Deutschland 224 Seiten, Broschur 13,5 x 22 cm,

ISBN 978-3-86189-866-5; 14,90 Euro [D] E-Book ISBN 978-3-86189-964-8; 9,99 Euro [D] Militzke-Verlag

Ausstellung Freilandlabor

Sommerfest auf dem grünen Campus am 12. September

Eine Schule feiert ihr 40jähriges Bestehen und ist längst noch nicht in die Jahre gekommen, die Gustav-Heinemann-Schule (GHO) in Marienfelde.

Der Festakt am 10. September wird die Feierlichkeiten einleiten.  Erwartet wird der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, der diese Schule noch aus Zeiten seiner Stadtratstätigkeit sehr gut kennt. Zum großen Jubiläums-Sommerfest, am Freitag dem 12. September, öffnen sich ab 15 Uhr die Tore der Schule. Kurz vor der Stadtgrenze, in der Waldsassener Straße 62, hat die beliebte Oberschule im Süden vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg seinen im grünen gelegenen Campus, am Rande einer Hochhaussiedlung, aufgeschlagen.

Die Gustav-Heinemann-Oberschule hat eine wechselvolle Geschichte mitgemacht. Nach der Schulgründung im Jahr 1974 hatte die Schule ihren Stammsitz am Tirschenreuther Ring 48. Richtfest wurde am 2. Juni 1974 gefeiert. Hier entstand eines der vielen Mittelstufenzentren der Stadt, die alle gleich aussahen. Teilweise geliebt wegen ihrer Funktionalität und der kurzen Wege, waren diese Zweckbauten aber auch umstritten, da verschiedene Räume im Binnenbereich ohne Tageslicht auskommen mussten. In der Chronik heißt es dazu: „Immerhin der gewaltige Neubau mit der benachbarten Doppelstockturnhalle am Tirschenreuther Ring imponierte… Die Böden waren mit Teppich belegt, eine Klimaanlage war auf Behaglichkeit programmiert.“

Das Stammgebäude konnte erst nach den Herbstferien des Schuljahres 1975/1976 bezogen werden. Vorher war die Schule Gast in der Lichtenrader Carl-Zeiss-Oberschule. Zur Namensgebung der Schule nach dem Alt-Bundespräsidenten Gustav Heinmann kam am 4. Oktober 1977 die Witwe, Hilda Heinemann, nach Berlin.

Wegen Asbestproblemen musste der ursprüngliche Bau geschlossen werden. Die Schule zog von 1988 bis 1990 in die nahe gelegene ehemalige Pädagogische Hochschule. Ab 1990 konnte dann das Ersatzschuldorf in der Waldsassener Straße 62 bezogen werden. Dieses beliebte langjährige „Provisorium“ ist heute noch in Betrieb und
wird in den nächsten Jahren einem Neubau weichen, der dann wieder am Tirschenreuther Ring liegen wird. Schulleiter Carsten Hintze hofft sehr, dass der jetzige großzügige Campus-Charakter bei den Schulplanungen Berücksichtigung findet.

Die Gustav-Heinemann-Schule ist eine Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe, in der das Abitur nach 12 oder 13 Jahren absolviert werden kann. Der Schulzugang ist ab der 5. und der 7. Klasse möglich. Die GHO sieht sich als Alternative zum Gymnasium, weil sie eine leistungsfähige Schülerschaft und ein leistungsorientiertes Kollegium hat. Auf der Website heißt es: „Die GHO ist ein Ort, an dem Spitzenschüler gefördert und nicht diffamiert werden.“ Als besondere Profile bietet die Schule Japanisch, bilingual Englisch, eine Bläserklasse und Mathematik-Informatik an. Ein vielfältiges Kursangebot und zahlreiche Ganztagsangebote in Arbeitsgemeinschaften runden das Spektrum der Schule ab. Es gibt viele internationale Schulpartnerschaften und regelmäßige Klassen- und Kursfahrten sind selbstverständlich. Neben all diesen Möglichkeiten ist der Schule die Umsetzung von sogenannten Sekundärtugenden, wie  Zuverlässigkeit, Disziplin, Höflichkeit, Fleiß, Ordnung und Sauberkeit sehr wichtig.

Für Schulleiter Carsten Hintze ist das „gemeinsam leben lernen“ eine wichtige Grundlage. Carsten Hintze ist stolz auf seine Schule: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Unsere Schüler werden von den Arbeitgebern gern eingestellt, wie ich von unseren Kooperationspartnern immer wieder höre. Und was mir persönlich viel bedeutet: Wir sind eine starke Gemeinschaft!“

Vor kurzem war der Kabarettist, Arzt und Glückforscher Dr. Eckart von Hirschhausen Gast in der Schule. Daraus entwickelte sich auch ein Seminar für Lehrer zum „Lebensfach Glück und Verantwortung“ vom Institut für angewandte sozialwissenschaftliche Forschung e.V..

Beim Sommerfest kann man auch als Schulfremder den besonderen Hauch der Schule erspüren. Beim Festakt am 10. September wird die Heinemann-Wand enthüllt und die Gustav-Heinemann-Ausstellung eröffnet. Neben vielen musikalischen Schülerbeiträgen werden auch verschiedene Grußworte erwartet.

Beim Jubiläumssommerfest (Freitag 12. September, 15 bis ca. 19 Uhr) werden auf zwei Bühnen viele Bands und Musikgruppen von den Bläsern bis zu Rock und Pop auftreten. Ein Skilanglauf-Biathlon, Schach und ein Streetballturnier stehen auf dem Programm. Neben einigen Informationsständen wird auch für Speis und Trank gesorgt. Die weitläufige Schuldorfanlage wird der perfekte Ort für das Sommerfest sein.

Der aktive Förderverein ist ein wichtiges Standbein der Schule; so können die vielfältigen Aktivitäten im Schulleben tatkräftig und finanziell unterstützt werden.

Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten gehört die jährlich stattfindende „Heinemann Meile“ und Theateraufführungen des eigens für das Jubiläum inszenierten Schwanks „Grand Malheur“ von Bernd Gombold.

Es werden wieder Schulklassengespräche mit prominenten Personen stattfinden. Zum Jubiläum wird es Schülergespräche mit dem Bürgermeister und Stadtentwicklungssenator Michael Müller, dem Schauspieler Tobias Wollschläger und den Enkeln von Gustav Heinemann, Andreas Ranke und Prof. Dr. Dr. Daniel Wichelhaus, geben.

Thomas Moser
www.lichtenrade-berlin.de
Lichtenrader Internetzeitung - Nachrichten und vieles Neues

info: www.gho-berlin.cidsnet.de

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