Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade dankt ehrenamtlichen Helfern

Stellvertretend für die vielen sozialen und karitativen Unternehmen im Stadtteil hat das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade (UNL) (http://www.un-lichtenrade.de/) ehrenamtliche Helfer der Suppenküche und des Jugendcafé am Dorfteich zum weihnachtlichen Gänsebraten eingeladen. „Wir möchten ihre so wichtige Arbeit würdigen und betonen, dass wir ihr Engagement bewundern und gerne unterstützen“ fasste Karl Wachenfeld, Vorsitzender des UNL, den Dank der Netzwerkmitglieder zusammen.

UNL

Am Rande

Weihnachten nur für die Binnenkonjunktur?

Am Weltspartag stellten große Bankinstitute fest, dass wir Deutschen nicht mehr so viel sparen. Wahrscheinlich haben die aktuellen Zinsen auch dem letzten Freund des Sparbuchs das Vergnügen langsam wachsender Zins und Zinseszinsen geraubt. Was tun? Na, raus damit! Unter die Menschen bringen, verpulvern und verplempern?

Es bietet sich ja geradezu das größte Geschenkefest der Welt an. Unter dem psycho-notorischen „Kling-Glöckchen-Gesäusel“ die Konten bis auf den letzten Cent zu leeren, bzw. auf  Pump die lieben Münzen vom nächsten Jahr schon mal auszugeben. Und dann? Wenn alles weg ist und die Berliner Straßenreinigung wieder einmal Geschenkpapierberge zur Verbrennung gefahren hat?

Einem Beobachter von außen mögen die Anfeuerungsrufe im Weihnachtsgeschäft zu mehr Konsum vorkommen, wie der Dirigentenruf auf der sinkenden Titanic, dass Orchester solle lauter spielen. Vielleicht ist genau das Gegenteil der Fall. Konsumverzicht zum Vermögensaufbau, Entschleunigung als Gesundungsprozess, Eindämmung der vielen Reize zu mehr Genuss des Einzelnen. Seltsam ist, dass die meisten Menschen intuitiv wissen, dass der uns ständig treibende Konsum-Kapitalismus uns emotional verarmen lässt – und doch ist es so schwer, Entscheidungen zu treffen, die ihn eindämmen.

Ich wünsche Ihnen ruhige Momente, den Genuss eines selbstgebackenen Stollens, die Ruhe zu einer Pfeife, einer Tasse Weihnachtstee oder einem Abend am Kaminofen. Wie auch immer Ihr gemütliches Vorweihnachten aussehen kann, Musik, Bücher und lange Spaziergänge laden dazu ein, den Fast-Food-Konsum die rote Karte zu zeigen.

Ich wünschen Ihnen auch Momente zum Nachdenken. Es ist uns ein Kind geboren – in einer komplizierten und hektischen Welt. Dieses Kind hat das Leben vieler Menschen auf der ganzen Welt zu allen Zeiten verändert. Dieses Kind brachte Liebe dorthin, wo zuvor Gewalt war und Freude dorthin wo zuvor Traurigkeit war. Was bringt es wohl in unseren reizüberfluteten und erlebnisarmen Fast-Food-Konsum?

Ihr Tobias Wehrheim
Pastor der Ev. Salem Gemeinde
www.salem-gemeinde.de

Deutsch-englische Mixtur von „Follow the Star“

„The Charmonies“ laden zum Weihnachts-Musical ein

Bethlehem mitten in Lichtenrade! „Follow the Star“ (Folge dem Stern) heißt das Weihnachts-Musical des englischen Komponisten Jim Parker, das am 19. Dezember in einer deutsch-englischen Mixtur vom Swing- und Pop- a capella Chor „The Charmonies“ der Musikschule Tempelhof-Schöneberg kurz vor Weihnachten im Gemeinschaftshaus Lichtenrade aufgeführt wird. Es zaubert die über zweitausend Jahre alte Weihnachtsgeschichte in zeitgemäßem Gewand auf die Lichtenrader Bühne, eine schwung- und humorvoll inszenierte Choreographie mit Rhythmen, die Gospel, klassisches Musical, ja sogar Tango miteinander verbindet.

Aus dem biblischen Erzengel Gabriel z.B. wird Gabby. Die Engel sind „Drahtzieher“ der Geschichte: Maria wird die Botschaft ihrer baldigen Niederkunft verkündet und Joseph nimmt's gelassen zur Kenntnis. Der Ausdruck des einzig Bösen in dem Stück ist die Figur des Herodes, hier eher als eine Mischung aus angsteinflößendem Despoten und männlicher Diva.

Die Inszenierung ist der gelungene Versuch, historisch Überliefertes mit den heutigen Möglichkeiten fröhlich und so realitätsnah wie möglich widerzuspiegeln.

Die Botschaft des Weihnachts-Musicals "Follow The Star" wirkt mitreißend lebendig durch die zahlreichen neu-stilisierten biblischen Bekannten rund um den Stall von Bethlehem.

Der a-capella-Chor „The Charmonies“ ist den meisten Tempelhofern längst ein Begriff, denn er ist seit über 13 Jahren fester Bestandteil des kulturellen Lebens unserer Stadt und immer offen für Neumitglieder. Beginn ist 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Follow the Star
19. Dezember, 20 Uhr
Gemeinschaftshaus Lichtenrade,
Lichtenrader Damm 198/ Ecke
Barnetstraße,
Bus 172, X76, X83, 735
und M76.

 

Vor 10 Jahren begann Jennifer Meister mit ihrem Spielgeschäft

SpieleKunst bietet mehr als ‘nur’ Spiele für kleine Kinder

Wer kennt es nicht, das Problem, man will Enkel, Neffen oder Nichten beschenken und weiß nicht recht was. Hier bietet Jennifer Meister von „Spiele-Kunst“, Lichtenrader Damm 41-43 eine einfache Lösung. Die zu beschenkenden Kinder können sich zum geburtstag oder jetzt zu Weihnachten eine noch leere Geschenkboxim Laden auswählen, suchen sich dann achen aus, die ihnen gefallen würden und bestükken damit die Box. Nun können Oma, Opa oder andere Verwandte oder Freunde sich aus der Box etwas aussuchen und wissen, daß ihr Geschenk dann in jedem Fall gut ankommt. Und ein bißchen Überraschung bleibt auch noch.

Das ist nicht das Einzige, was „SpieleKunst“ auszeichnet. Der Name will vermitteln, daß es hier für jeden etwas gibt, Spiele und Spielzeug für die Kleinen und ‘Kunst’ für die Großen. Kunst, damit sind dann zum Beispiel Kerzenständer, modische Accessoires aber jetzt zum Beispiel zu Weihnachten auch die Herrnhuter Weihnachtssterne aus dem Erzgebirge. Spiele, das sind nicht nur Gesellschaftsspiele und Spielzeug, das sind auch sonst alles, was Kinder mögen. Und auch Schulbücher kann man hier bestellen, wie fast alles sonst, was gerade nicht vorrätig ist.

Aber das kommt seltener vor, denn es wäre müßig, zu versuchen, alles aufzuzählen, was das Geschäft zu bieten hat. Jede Ecke ist bis auf den letzten Zentimeter gefüllt, da gibt es viel zu Stöbern. Und das soll auch so sein, „Wir möchten daß die Kunden sich in Ruhe umsehen können“, sagt Chefin Jennifer Meister, die das Geschäft mit drei Angestellten betreibt.

10 Jahre sind es in diesem Jahr her, daß sie mit ihrer Geschäftsidee anfing, zu Beginn noch am Schlierbacher Weg. Als Mutter von drei Kindern fehlte ihr manches in normalen Geschäften und so wollte sie es besser machen.

„SpieleKunst“
Lichtenrader Damm 41-43
mo-fr. 9.30-18.30, sa. 10-14 Uhr.
(030) 74 20 69 09

 

Geld für den Bau einer neuen Terrasse

Weißgerber spendete 500 Euro für das Jugendcafé

Anfang November überreichte Ute Weißgerber-Knop, Inhaberin vom Weißgerber Lesezirkel, einen Scheck in Höhe von 500,00 Euro an Rosa Samuel, Leiterin des Jugendcafés in Lichtenrade. Anwesend waren ebenfalls der Stadtrat Oliver Schworck, Leiter der Abteilung Jugend, Jugendamtsleiter Wolfgang Mohns und die Sachbearbeiterin des Jugendamtes Beatrix Veenhoven.

Bei einem Sponsorenlauf, der vor kurzem um den Dorfteich Lichtenrade statt fand, hatte der Weißgerber Lesezirkel gehört, dass noch Geld fehlt, um eine Terrasse zu bauen. Die  Inhaberin Ute Weißgerber-Knop, Inhaberin, entschloss sich kurzfristig 500,00 zu spenden. „Damit kann man bestimmt nicht die ganze Terrasse finanzieren, aber es ist ein Anfang.
Wir werden auch weiterhin bei verschieden Aktionen Spenden für das Jugendcafé sammeln“, sagt die Chefin vom Weißgerber Lesezirkel. Seit 14 Jahren unterstützt das  Familienunternehmen das Jugendcafé am Dorfteich in Lichtenrade durch verschiedene Aktionen. „Es ist einfach toll zu sehen, wie man vor Ort schnell mit wenig, viel erreichen kann und das spornt uns an, weiter die Jugend zu unterstützen“, so Ute Weißgeber-Knop, Chefin vom Weißgerber Lesezirkel.

„Das finde ich echt schön, dass Sie uns das Geld gespendet haben“, bedankte sich ein Junge aus dem Jugendcafé. Zum Schluss stürzte sich die Jugend auf die Zeitschriften, die Ute Weißgerber-Knop mitgebracht hatte.

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