Aus Lichtenrade - für Lichtenrade

30 Unternehmer gründeten das Netzwerk Lichtenrade

Am 08.05.13 war es endlich so weit: Über 30 Unternehmer aus Lichtenrade gründeten den Verein ‚Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade e.V.’.
Das UNL schaut auf eine dreijährige Aufbauphase zurück, die durch ein persönliches Kennenlernen, den vertrauensvolle Austausch, der Suche nach für alle interessante Themen,
der Unterstützung von Aktivitäten in unserem Stadtteil, und vielem mehr gekennzeichnet war. Nein, es gab bisher keine Vereinsmeierei, und das soll auch in Zukunft so bleiben. Der aktive Austausch, die Unterstützung des Kollegen, das Herstellen und Vermitteln von interessanten Geschäftskontakten stand bisher im Vordergrund und wird auch in Zukunft die Aktivitäten bestimmen. Die Vereinsgründung war überfällig geworden, da eine offizielle Vereinsstruktur den Austausch mit Partnern und der Politik erleichtert, uns ein kleines finanzielles Volumen zur Verfügung steht und wir als Verein offiziell Fördergelder beantragen und Unterstützungsmöglichkeiten in An spruch nehmen können.
Gewählt wurde als:

1. Vorsitzender: Karl Wachenfeld – KlarOs Dienstleistungs-GmbH
2. Vorsitzender: Thomas Schmidt – GeteMo Gebäudetechnik GmbH
Vorstand für Personal und Finanzen: Christiane Fuch - Allianz
Vorstand für Kommunikation und Kontakte: Wolfgang Heise - Netzwerk- & Systemadministration
Vorstand für 'Lichtenrader Projekte - Markus Bassin - SpielFilmMusik

Folgende Beisitzerfunktionen sind angedacht, müssen aber noch auf unserer nächsten Mitgliederversammlung bestätigt werden:

Beisitzer Organisation und Recht: John Teifel - Hoven & Teifel -Rechtsanwälte und Notare
Beisitzer Gesundheit und Soziales: Oliver Nuhst - Barmer GEK

Unternehmernetzwerk Lichtenrade GründungWir werden uns weiterhin monatlich jeweils am zweiten Mittwoch in unserem UNL-Wohnzimmer, also bei Didis Weinvertrieb, zu unseren Sitzungen treffen und uns über Unternehmenskonzepte austauschen, über Lichtenrader Aktivitäten berichten, selbst gezielt Initiativen entwickeln (Lichtenrader Stellenangebote, Fitnessaktivitäten, u.a.), wohl wissend, dass Netzwerkarbeit zunächst einmal GEBEN und im zweiten Schritt BEKOMMEN ist.

Ergänzt werden unsere monatlichen Treffs durch die Vorstandssitzungen und die mindestens jährlich stattfindende Mitgliederversammlung. Aber nicht nur der reine Informationsaustausch ist das, was den Zusammenschluss im Netzwerk ausmacht. Es darf auch gemeinsam gefeiert werden.
Unsere jährliches Sommerfest ist für Samstag 10. August vorgesehen. Auf diese Weise ist in einem doch relativ kurzen Zeitraum ein freundschaftlicher Kreis entstanden, in dem man sich wohlfühlt und in dem jedes neue Gesicht, egal ob Händler, Dienstleister, Handwerker oder Industrieller gern gesehen ist. Wir sind mit unsrem Unternehmer-Netzwerk sicher auf dem richtigen Weg, um unsere eigenen Unternehmen zu stärken, aber auch um die Entwicklung unseres Stadtteils Lichtenrade postiv zu beeinflussen

Kontakt:

www.un-lichtenrade.de

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Unternehmernetzwerk Lichtenrade

Mangelhafte Information über Aufforstung beklagt

Zaun auf dem Mauerstreifen

Am ehemaligen Mauerstreifen fanden schon im letzten Jahr Rodungen statt. Jetzt sind größere Gebiete eingezäunt. Viele regelmäßige Fußgänger sind unzufrieden, dass man hier Natur „zerstört“ hat. Das ist eine Maßnahme der Berliner Stadtgüter. Diese werden an dieser Stelle jedoch umfangreiche Ersatzpflanzungen vornehmen. Diese Ersatzpflanzungen werden als Ausgleich für gefällte Bäume, für eine neu gebaute Straße, notwendig. NaturRanger Björn Lindner weist darauf hin, dass dieses Stück Natur damit aufgewertet wird: „Die Lichtenrader
brauchen keine Angst haben, dass hier negative Eingriffe in die Natur erfolgen!“ Lindner ist selbst aber auch nicht glücklich, dass im Vorfeld der Maßnahmen keine Informationen der Bevölkerung stattfanden. Aber demnächst sollen auch an dieser Stelle sollen Informationstafeln aufgestellt werden, weiß Lindner.

 

Vor 15 Jahren starteten 20 Nachbarn die Erfolgsgeschichte

Tauschring Lichtenrade - eine aktive Nachbarschaftshilfe

Ursula Schorsch, bereits über 80 Jahre alt und pensionierte Studiendirektorin des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums, hatte niemals die Idee sich mit ihrer Pensionierung zur Ruhe zu setzen. Menschen aktiv zu helfen, das war in ihrer Ehe immer die Maxime - ihr verstorbener Mann praktizierte als Arzt - und das sollte auch weiter so sein. So übernahm die den Tauschring, der sozusagen noch in den Kinderschuhen steckte von einer Dame, die aus Altersgründen aufhören musste. Damals trafen sich zwanzig Menschen in Lichtenrade, die helfen wollten. Seit 1999 tauschen die Mitglieder/innen des Tauschringes um und mit Ursula Schorsch. Sie erzählt: „Der Tauschring ist eine Form der Nachbarschaftshilfe, die nicht nur den direkten Nachbarn betrifft, sondern alle Menschen, die in meiner näheren Umgebung in Lichtenrade wohnen und an einer Mitarbeit interessiert sind“.

Und weiter: „Die Umsetzung dieser Idee war und ist eigentlich ganz einfach: Ich habe z.B. zwei Stunden Zeit, meinen Mitmenschen Hilfe anzubieten, einkaufen zu gehen, ein Kind von der Schule abzuholen, einen Hund ausführen. Wie aber finde ich diese Menschen, denen ich Hilfe anbieten möchte? Und umgekehrt, wie finde ich Hilfe bei meiner Gartenarbeit, bei meiner Trauerbewältigung oder beim Einkaufen?“ Für Menschen, die Hilfe benötigen und helfen möchten, bestimmt ein Erfolgsrezept, ganz alltägliche Dinge gemeinsam zu bewerkstelligen, Fähigkeiten und auch Waren ohne Geld miteinander zu tauschen. Und doch sind sie wichtig für die Lebensqualität des Einzelnen.

Vor Jahren musste sich Ursula Schorsch an den Erfolg des „Tauschrings“ erst gewöhnen. Nachbarschaftshilfe in dieser Dimension hatte sie gar nicht erwartet. „Leider“, so erzählt heute:
„sind wir erneut auf der Suche nach helfenden Händen, welche auch Hilfe annehmen möchten, da wir durch Umzug eine Reihe von engagierten Mitarbeiter/innen verloren haben“.

Das Durchschnittsalter der 90 Mitglieder/ innen liegt bei 60 Jahren. Manche der sehr rüstigen und immer zum Helfen bereiten Menschen sind aber deutlich älter. Zu den  außergewöhnlichen Hilfeleistungen zählt auch der Einsatz am Wochenende oder an Feiertagen, kranke Menschen müssen zu betreuen. Der uneigennützige Einsatz, für den es keine „Bezahlung“ auf das Zeitkonto gibt, gilt für die Vorbereitung der gemeinsamen Feste und Ausflüge.

Ursula Schorsch: „Wir würden uns auch sehr über berufstätige Mitglieder und deren Familien in unserem Kreis freuen, da manche der älteren Mitglieder auch gern als Großeltern-Ersatz zur Verfügung stehen und im Gegenzug gern etwas über neue Technik lernen möchten. Auch Tierbetreuung ist bei uns möglich“.

Der Kernbereich ist Hilfe auf Stundenbasis. Auf der eigenen Website, die Ursula Schorsch pflegt, können Interessierte das vielfältige Angebot entdecken und sich zum Mitmachen bei Ursula Schorsch melden.

Treffen an jedem 2. Dienstag des Monats; Scrabble-Runde an jedem 3. Dienstag des Monats um 18 Uhr bei Frau Schorsch; Kreativgruppe  an jedem 1. und 3. Donnerstag des Monats um 16.30 Uhr in der Finchleystr.

Info: Ursula Schorsch
Leiterin des Tauschrings
Tel.: 030 / 744 49 17
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www.tauschring-lichtenrade.de

Am 1. und 2. Juni laden family & friends auf die Bahnhofstraße

Kunsthandwerkermarkt und Stadtteilfest - Maientanz II.

Frisch und Frech soll es zugehen auf dem 4. Lichtenrader Maientanz - 2. Teil - vom 1. – 2. Juni in der Bahnhofstraße. Und wenn als Veranstalter mit dem Verein „Family & Friends“ neue Gesichter im Spiel sind, will man an die erfolgreichen Maientanz-Tradition der vergangenen Jahre anknüpfen und weiß sich dabei unterstützt von der AG Bahnhofstraße, die die vergangenen Jahrzehnte die Straßenfeste in eigener Regie durchführte.

„Family & Friends“ macht zumindest neugierig. Denn, wenn sie auch nichts anderes versprechen als andere Organisatoren auch, das team aus dem Westend hat eine interessante
Geschichte. Sie sind kein klassischer Marktfestbetreiber. Die Gruppe entstand aus einer Nachbarschaftsinitiative zur Rettung eines Spielplatzes im Westend. Das war so erfolgreich, daß
man in der weiteren Umgebung ebenfalls kleine oder größere Feste managte bis hin zum Straßenfest in der Preußenallee, die eine Größenordnung erreicht, wie der Lichtenrader Maientanz in guten Zeiten.

Aus dieser Nachbarschaftstradition entstand auch das eigene Konzept der gruppe, weg vom klassischen Markt hin zum Schwerpunkt Kunsthandwerk. Neben den üblichen Angeboten bei Straßenfesten wird es „eine reizvolle Kunsthandwerkermeile geben“, verspricht Claudia Scholz von „family & friends“. Künstler und Kunsthandwerker stellen hier ihre Produkte aus, lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen und verkaufen ihre selbst gefertigten Kunst-Stücke an Ort und Stelle. „Und ob Keramiken, Malereien, Schmuckstücke, Spielzeug oder Kleidung: Sie haben immer eines gemeinsam: Sie sind originell - und - original!“, sagt sie.

Das Beispiel Preußenallee zeigt aber auch, daß man hier nicht von einem Amateur-Straßenfest mit Flohmarkt ausgehen sollte. Rund 60 bis 70 Stände sind angekündigt, davon rund ein Drittel aus dem Kunstgewerbebereich, die anderen bieten kulinarische Spezialitäten und auch einige Winzer wollen wieder auftreten.

Sehen lassen kann sich auch das Bühnenprogramm mit Archie Clapp und seiner „Comedy - Artistik – Magic“ (Sa., 15.15 Uhr; So., 15 Uhr)), der Frauen Party-Band „Die Gabys“ (Sa., 17.00 Uhr), zum Frühschoppen am Sonntag um 11 Uhr: Colinda – Cajun & Zydeco; und dann Swing, Soul & Rock ‘n‘ Roll mit dem Damenorchester Salome am Sonntag um 18 Uhr.

Unterstützt werden die Stars durch Auftritte der Tanzschule Traumtänzer (Sa. und So., 16 Uhr) Darüber hinaus steht die LiveÜbertragung des DFB-Pokalfinales aus dem Berliner Olympiastadion am Samstag um 20.30 Uhr auf Großbildleinwand auf dem Programm.

Die Grußworte übernimmt am Samstag zur Eröffnung die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und am Sonntag um 14 Uhr der Schirmherr des Maientanzes der CDU-Bundestagsabgeordnete, Dr. Jan-Marco Luczak.

Zusättzlich gibt es am Sonntag unter dem Motto „Titanen der Rennbahn“ Fahrten mit einer historischen Postkutsche.

4. Lichtenrader Maientanz
Sonnabend, 1. Juni, 11-23 Uhr
und Sonntag, 2. Juni, 11-20 Uhr
www.family-and-friends-eV.de

„Jazz für alle“ im Gemeinschaftshaus:

2. Lichtenrader Jazz-Fest im Juni

Die Konzerte des Vereins Jazz für Alle e.V. und der Akademie für Jazz und Popularmusik der Leo Kestenberg Musikschule-Süd im Lichtenrader Gemeinschaftshaus haben sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Einmal im Jahr gibt es aber ein besonderes Konzertangebot, daß den Rahmen der normalen Jazz-Veranstaltungen sprengt. Das Lichtenrader Jazz-Fest. In diesem - nunmehr zum 2. Mal angebotenem Fest - geht es drei Tage lang um Jazz in all seinen Facetten. An dem Programm wird noch gefeilt, aber es steht jetzt schon fest, daß von Freitagnachmittag, 14. Juni bis Sonntag, dem 16. Juni ein Besuch allemal lohnt. Am Freitag ab 16 Uhr ist unter anderem die Sir Gusche Band dabei, unterstützt von Sarah Elgeti aus Dänemark, der Masterclass Trio Elf und afrikanische Trommeln zu hören.

Am Samstag startet das Jazz-Festival um 15 Uhr mit Soda, der Omit Five Jazz Band aus Italien. Dann heißt es: Elfland Trio Elf meets Supersonics Big Band. Trio Elf und 12. Jugendjazzwettbewerb „Kids In Concert“ runden das programm ab. Ein Frühschoppen sorgt am Sonntag um 10 Uhr für einen würdigen Abschluss des 2. Lichtenrader Jazz-Festes, musikalisch untermalt von  der Vierer-Jazz-Bande.


2. Lichtenrader Jazz-
Fest, Fr., 14. Juni, ab
16 Uhr, Sa., 15. Juni,
ab 15 Uhr und So., 16.
Juni, ab 10 Uhr
Gemeinschaftshaus Lichtenrade
Barnetstraße 11/Ecke Lichtenr.
Damm 198-212
www.jazzfueralle.de

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